Sozialisten in der AK übernehmen Gusenbauers Beschimpfungsvokabular

Staudinger präsentiert Bücher statt zu arbeiten

Wien (OTS) - Seit Gusenbauer Chef der SPÖ geworden ist, gefällt man sich in der ehemaligen Arbeitnehmerpartei im beschimpfen des politischen Gegners. Nun haben die FSG-Funktionäre in der AK Gusenbauers Beschimpfungsvokabeln übernommen und nannten gestern (APA-OTS 253) AK-Vizepräsidenten Alfred Dirnberger (ÖAAB) "Arbeitnehmerverräter". Jetzt ersetzen Beschimpfungen bei den SP-Gewerkschaftern Inhalte, damit nähern sie sich dem politischen Stil der FPÖ. Das ist symptomatisch für den Niedergang der SP-Gewerkschafter unter Präsident Staudinger in der AKNÖ. Typisch dafür ist es auch, wenn die SP-Gewerkschafter es als eine große Leistung Staudingers feiern, wenn dieser ein Bauhandbuch vorstellt. Zu politischen Inhalten reicht es bei den SP-Gewerkschaftern schon lange nicht mehr. Statt dessen flüchtet sich deren Spitzenfunktionär in die Präsentation von Büchern, zu deren inhaltlichem Entstehen er nicht eine einzige Zeile selbst beigesteuert hat.

Wer Alfred Dirnberger kennt, weiß, wie lächerlich der Vorwurf des "gelben Gewerkschafters", also eines von den Unternehmern gekauften Gewerkschafters ist. Damit wollen die SP-Gewerkschafter nur davon ablenken, dass sie nie gegen Belastungspläne von SP-Ministern, z.B. Hostasch, Edlinger, Klima protestiert hatten. Da stellten sie Parteidisziplin vor die Interessen der Arbeitnehmer. Auch haben die Sozialisten in 30 Jahren Regierungsbeteiligung so wichtige Probleme wie die Angleichung der Rechte der Arbeiter an die der Angestellten bei Krankheit nie erfolgreich gelöst und eine Reform der Abfertigung sogar aktiv verhindert.

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