Sacher: VOR-Tariferhöhungen: Ungeheuerlicher Anschlag auf Familien und Pendler in Niederösterreich

Blauschwarze Regierung weiß nicht mehr, was sie den Menschen antut

St. Pölten, (SPI) - "Das heute in der Tageszeitung KURIER zu lesende Vorhaben der öffentlichen Verkehrsanbieter, in ganz Österreich mit 1. Juli die Tarife um bis zu 10 Prozent anzuheben, ist ein ungeheuerlicher Anschlag auf die Familien und Hunderttausenden Pendlerinnen und Pendler. Vor allem in Niederösterreich kommen die Menschen zum Handkuss. Diese Regierung weiß nicht mehr, was sie den Menschen mit ihrer ausufernden Belastungswelle antut. Dies ist eine absolute Arroganz gegenüber den Menschen", kommentiert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, die angekündigte Preiserhöhung.****

Direkter Verursacher dieser Tarifpreiserhöhung - im VOR um 7 Prozent, in allen anderen Bereichen um 10 Prozent - ist die neue Bundesregierung. Sie hat die Zuschüsse für die Verkehrsverbünde um 15 Prozent gekürzt. Das bedeutet, dass rund 300 Millionen Schilling für die Tarifstützungen im Nahverkehr, die vor allem Hunderttausenden Pendlern zugute kommt, nicht mehr bezahlt werden. ÖBB-Personenverkehrsdirektor Stindl, Pröll-Vertrauer und ehemaliger NÖVOG-Chef, hat über die Medien bereits ankündigen lassen, dass diese ‘Verluste’ direkt auf die Fahrpreise umgelegt werden sollen.

"Diese Politik der Bundesregierung, die sich eindeutig gegen den öffentlichen Verkehr richtet, ist strikt abzulehnen. Anstatt die Tarife zu stützen und damit mehr Menschen den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel schmackhaft zu machen, treibt die blauschwarze Koalition die Fahrpreise immer mehr in die Höhe. Faktum ist weiter, dass vor allem jene, die für ihre Arbeit auf die Nutzung öffentlicher Verkehrswege angewiesen sind, noch mehr belastet werden. Pendler und Familien zahlen die Zeche für eine völlig fehlgeleitete Verkehrspolitik, die zudem auch die Sicherheit auf unseren ohnehin bereits überlasteten Straßen verschlechtert", so der SP-Klubobmann abschließend.
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