Vorausmeldung NEWS 18/00 vom 03. 05. 00

Wien (OTS) - NEWS exklusiv: Bassam Al Taher, der mutmaßliche "dritte Mann" des tödlichen Sprengstoffanschlags von Ebergassing, bei dem sich im April 1995 die beiden Linksextremisten Peter Konicek und Gregor Thaler selbst in die Luft gesprengt haben, meldet sich nun in einem vertraulichen Schreiben erstmals zu Wort..

Das fast 100 Seiten umfassende Dokument ist das erste Lebenszeichen des heute 34jährigen gebürtigen Österreichers, der seit dem Attentat untergetaucht ist und auf der Interpol-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher der Welt steht.

+ Bassam Al-Taher kündigt in dem Schreiben an, sich stellen und seine Unschuld beweisen zu wollen, obwohl er, wie es heißt, "unter einem FPÖ-Justizminister weniger denn je mit einem fairen Verfahren rechnen könne".

+ Das fehlgeschlagene Attentat sei nur ein Test für größere Bombenanschläge gewesen. Zitat: "Es ging darum, sich die Möglichkeit zu erarbeiten, größere Stahlkonstrukionen zu sprengen. (...) als Antwort auf die Dritte Republik".

+ Dem Staat wird mit neuen Anschlägen gedroht. Zitat: "Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, ebensowenig kann es die Berechtigung oder Notwendigkeit einer militanten Praxis sein".

+ Das Attentat sei ganz anders abgelaufen, als die Polizei vermutet. So seien die Terroristen nicht mit einem Auto, sondern "mit der Schnellbahn zum Tatort angereist"

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