Wasser/Phosphatierung/Gorbach

Phosphat-Zuführung: Zuerst mit Fachleuten reden! Stellungnahme von LSth. Gorbach zur Phosphatierung von Trinkwasser

Bregenz (VLK) - In der Diskussion um die Phosphatierung
von Trinkwasser in Vorarlberg appelliert Landesstatthalter
Hubert Gorbach an die Betreiber von Phosphatierungsanlagen
und allfällige Interessenten, die Frage der Notwendigkeit
solcher Maßnahmen zuerst mit den zuständigen Fachleuten im
Lande zu besprechen. "Es ist ja widersinnig, wenn Land und Wirtschaft den Phosphatabbau fördern, während andere
zuführen. Dafür sollen keine öffentlichen Gelder verwendet werden", so Gorbach. ****

Seit 1970 hat man in Vorarlberg mehr als zehn Milliarden Schilling (727 Millionen Euro) in die Abwasserreinigung bzw. -entsorgung investiert. Nicht zuletzt dadurch ist es
gelungen, den Phosphatwert im Bodensee - einem für Millionen Menschen wichtigen Trinkwasserspeicher - auf ein Fünftel des einstigen Wertes herabzusetzen, betont Gorbach: "Mit hohen
Kosten hat man bei den Abwasserreinigungsanlagen die Phosphatelimination installiert, sodass durch eine
Phosphatierung des Trinkwassers diese Bemühungen
gewissermaßen unterlaufen werden." Hinzu kommt, dass eine Phosphatierung aufgrund der Härtegrade des Wassers in
Vorarlberg nur in wenigen Fällen notwendig ist.

Gorbach weist darauf hin, dass das Phosphat nur den Schutz
vor Korrosion zum Zweck hat und hinsichtlich der
Wasserqualität der Einsatz nicht notwendig ist.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind laut den Aussagen der Fachleute allerdings nicht anzunehmen, beruhigt der Wasserwirtschaftsreferent.
(gw,nvl)

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