Dirnberger: ÖAAB-Abfertigungsmodell muss noch heuer Gesetz werden

Widerstand der Sozialisten verhindert Verbesserung für zig-tausende Arbeitnehmer

Wien (OTS) - Seine Kritik an den SP-Gewerkschaftern in der AK-NÖ hat heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) erneuert. "Die Funktionäre der FSG mit Josef Staudinger an ihrer Spitze habe zum Nachteil der Arbeitnehmer gehandelt. So haben sie gegen das vom ÖAAB vorgeschlagenen Modell einer "Abfertigung Neu" gestimmt, obwohl diese Regelung Vorteile für zig-tausende Arbeitnehmer brächte", kritisiert Dirnberger das "Njet"-Gehabe der FSG. Umso mehr muss die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass dieses Modell heuer noch im Gesetz verankert wird. Das wäre dann die zweite wesentliche Verbesserung für die Arbeitnehmer, nach der Angleichung beim Krankengeld für Arbeitnehmer, die von der neuen Regierung umgesetzt wurde, was die SPÖ in 30 Jahren nicht geschafft hatte.

Das ÖAAB-Rucksackmodell zur Abfertigung Neu brächte zwei wesentliche Vorteile:

+ die Ansprüche auf eine Abfertigung wachsen Monat für Monat an, zur Zeit erst ab dem dritten Jahr

+ der Anspruch auf Abfertigung kann auch bei Selbstkündigung des Arbeitnehmers zum neuen Job mitgenommen werden, nach der derzeitigen Regelung verfällt der Anspruch

Dirnberger: "Staudinger und seine Kollegen von der FSG wollen einfach nicht wahrhaben, was die Arbeitsmarktdaten zeigen: Durch mehr Flexibilisierung am Arbeitsmarkt verlieren immer mehr Arbeitnehmer ihren Anspruch auf Abfertigung, weil sie entweder vor Erreichen der drei Jahre ihren Job wechseln, oder weil sie selbst kündigen. Daher ist das ÖAAB-Rucksackmodell ideal, doch die FSG lehnt es ab, weil diese gute Idee nicht von ihr stammt. Damit schaden die SP-Gewerkschafter jährlich tausenden Arbeitnehmern und zeigen einmal mehr, daß sie unmodern und in einer längst vergangenen Zeit stecken geblieben sind."

Zwtl. Verwunderung über Wehleidigkeit der FSG und Staudingers

Verwundert zeigt sich Dirnberger auch darüber, wie wehleidig die FSG und Staudinger auf seine, Dirnbergers, Kritik reagieren. "Ein Wahlkampf dient dazu, den Wählern aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sie bei der Wahl haben. Dazu gehört es auch, die Fehler des politische Gegners aufzuzeigen - und davon gibt es bei der FSG ja einige, vom Versagen bei der Einkommenspolitik bis hin zum Sündenfall Staudingers durch jahrelanges Schweigen. Oder hat irgendjemanden den derzeitigen AK-Präsidenten jemals gegen arbeitnehmerfeindliche Maßnahmen protestieren gehört, wenn sie von SP-Ministern, z.B. Hostasch oder Edlinger oder Klima, gekommen sind. Da hat er standhaft und aus Parteidisziplin geschwiegen - zum Nachteil der Arbeitnehmer", kritisiert Dirnberger das Verhalten der FSG-Funktionäre.

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