Dürre in Südasien - Österreichisches Rotes Kreuz entsendet Mitarbeiter

Wien (OTS) - "Mehrere Staaten Indiens, der Süden Afghanistans und der Südwesten Pakistans sind von der Dürre bedroht", erklärt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. "In den letzten drei Jahren hat es nur wenig geregnet, und heuer praktisch gar nicht. Die Regenzeit beginnt aber erst wieder nächsten Oktober". Um die genaue Lage beurteilen zu können, entsendet das Internationale Rote Kreuz acht Mitarbeiter. Einer von ihnen ist der Oberösterreicher Günter Stummer, der bereits zahlreiche internationale Einsätze für das Rote Kreuz hinter sich hat. Am Freitag fliegt Stummer nach Genf, um für die kommende Mission Informationen zu erhalten.

Stummer war für das Rote Kreuz unter anderem 1994 bei der Flüchtlingskatastrophe in Goma; 1998 nach dem Wirbelsturm Mitch in Honduras; als Einsatzleiter des Österreich-Camps 1999 in Albanien und nach der Erdbebenkatastrophe in der Türkei im Einsatz. "Das sind nur einige seiner Leistungen, die er für das Rote Kreuz erbracht hat. Günter Stummer ist für jede Art von Einsätzen bestens ausgebildet und gehört zu unseren erfahrensten Mitarbeitern", bestätigt Jany.

Zusammen mit vier anderen Kollegen wird Stummer die Lage in Pakistan und Afghanistan beurteilen. Erst nach diesem genauen Assessment können im Bereich Wasser und Hygiene Hilfsmaßnahmen getroffen werden. Vier weitere Rotkreuz-Mitarbeiter sind für das Assessment in Indien zuständig, wo laut Angaben der indischen Regierung 50 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Die Einsatzdauer aller acht Rotkreuz-Mitarbeiter wird voraussichtlich drei Wochen betragen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Jany
Tel.: (01) 58 900/151
www.redcross.or.at

ÖRK-Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ORK/ORK