HAIDER(4): "Susanne Riess-Passer genießt mein volles Vertrauen!"

Große, qualifizierte Führungsmannschaft - Menschliche Regierung für Österreich

Klagenfurt, 2000-05-01 (fpd) - Nicht nur in der Regierung sei ein Wechsel wichtig gewesen, sondern auch am heutigen Bundesparteitag sei ein Wechsel wichtig, betonte FPÖ-Bundesobmann LH Dr. Jörg Haider im weiteren Verlauf seiner Rede.****

Für einen Wechsel gebe es viele gute Gründe. Die Bundesregierung könne nicht von einer Landeshauptstadt aus geleitet werden. Zudem könne man den Freunden in der Regierung nicht zumuten, unter dem Verdacht zu stehen, wie Marionetten aus Klagenfurt gelenkt zu werden. Haider erinnerte weiters daran, daß er sich aus deshalb nicht in der Regierung befinde, weil er seinen Wählern in Kärnten eine volle Periode als Landeshauptmann versprochen habe. Zudem trage er jetzt seit vielen Jahren eine Doppelbelastung. Er bitte um Verständnis, daß er seine Arbeit als Landeshauptmann gut machen wolle. Mit Susanne Riess-Passer gebe es eine gute Partnerschaft.

Haider sprach weiters von seiner Verantwortung, einen Generationenwechsel zu ermöglichen. Der Großteil der freiheitlichen Regierungsmitglieder sei sehr jung. Man brauche eine große qualifizierte Führungsmannschaft. Die Vizekanzlerin sei in der Lage, diese Mannschaft zusammenzuhalten. Sie habe sich nie um dieses Amt gedrängt, gerade auch deshalb sei sie dafür qualifiziert. "Für Susanne Riess-Passer lege ich meine Hand ins Feuer", sagte Haider.

Haider stellte klar, daß niemand von Bord gehe. Es sei ein normaler Vorgang, wenn der Kapitän das Steuer übergebe und einen Schichtwechsel mache. "Wir sind lange Jahre auf rauher See gefahren, wurden von rot-schwarzen Piraten attackiert, mancher wurde ins Meer gespült, der den Piraten mehr Glauben geschenkt hat als der eigenen Mannschaft, aber jetzt sind wir in ruhigeren Gewässern."

Susanne Riess-Passer sei klug, besonnen, und habe Augenmaß. Sie genieße sein, Haiders, volles Vertrauen. Sie werde sich in der Regierung nicht verschweigen. Für den Bundeskanzler sei sie eine kongeniale Partnerin. "Man könnte fast sagen: Neben Susi wird ein Strolchi sein." Von der neuen Führungsmannschaft erwarte er sich, daß sie Eigenständigkeit entwickle. Dies habe sie in den letzten Wochen bewiesen, dies sei auch die Grundlage zukünftiger Erfolge. Auch über die Arbeit im Parlamentsklub zeigte sich Haider erfreut, wobei er besonders Klubobmann Westenthaler erwähnte.

"Eure Gesinnungstreue muß unsere Überzeugung sein", sagte Haider. Nur dann könne es eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der freiheitlichen Bewegung geben. Ziel müsse sein, so gut, exakt, überzeugend und fleißig zu arbeiten, daß auch nach den nächsten Nationalratswahlen kein Linksruck in Österreich mehr möglich sei. In Kärnten sei man nicht müde geworden, jetzt sei die FPÖ in diesem Bundesland die stärkste Partei und die SPÖ bedeutungslos. Dies solle auch für Österreich möglich sein. Man werde hart arbeiten müssen. Die nächsten Ziele würden Steiermark und Wien heißen. Man müsse daran gehen, die linke Mehrheit in Wien zu beseitigen.

Haider bat alle Delegierten, unverdrossen den gemeinsamen Weg zu gehen. Man stehe vor wichtigen Entscheidungen. Der gigantische Zusammenhalt in der FPÖ sei immer entscheidend für deren Erfolg gewesen. Man müsse die Führungsaufgaben der Zukunft bewältigen. Haider bat die Delegierten um eine klare Entscheidung und bedankte sich bei allen. Er appellierte auch, nicht zu vergessen, daß jede Gemeinschaft eine Seele habe, die sich in den vielen idealistischen Mitarbeitern begründe.

Das erste Etappenziel sei erreicht. Haider betonte, daß nicht das Amt entscheidend sei, sondern das, was man bewege. "Wir haben gemeinsam viel bewegt." Jetzt beginne eine neue Herausforderung. Die FPÖ befinde sich auf einer Bergtour, die steil bergauf führe. Die letzten Meter vor dem Gipfel lasse der Bergführer seine Seilschaft vorangehen: "In diesem Sinne, Susanne, geh voran! Nach der Pflicht der demokratischen Revolution folgt nun die Kür einer menschlichen Regierung für Österreich." (Schluß)

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