Auer: Sozialabbauminister Strasser schreckt vor gar nichts mehr zurück

Nächstes Opfer die Flugrettung?

St. Pölten (SPI) - "Kürzung der Zivildiener, jahrelange Wartezeiten für junge Männer, die den Dienst an der
Menschlichkeit dem Dienst mit der Waffe vorziehen, Kürzung des täglichen Essensgeldes der Zivildiener von S 155,- auf S 43,- -
die Marschrichtung des Innenministeriums wird immer deutlicher
und übertrifft die düstersten Vorahnungen. Sozialabbauminister Ernst Strasser schreckt mittlerweile vor gar nichts mehr zurück,
im Gegenteil scheint er erst jetzt so richtig warmzulaufen.
Jetzt ist auch noch die Flugrettung massiv gefährdet. Die 49 Piloten des Innenministeriums müssen um ihre Jobs fürchten, weil es Innenminister Strasser scheinbar noch nicht gelungen ist, aus
dem Schatten seines Amtsvorgängers Mag. Schlögl zu treten und Eigeninitiativen im Sinne der Bevölkerung zu starten”, kommentiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Helene Auer jüngste Presseberichte.****

Die Flotte des Innenministeriums umfasst 22 Hubschrauber,
darunter zehn Maschinen für Rettungsflüge. Im vorigen Jahr
wurden über 5000 Einsätze geflogen. Der ehemalige Minister Schlögl hatte den Kauf weiterer fünf Helikopter angeregt, um dem Bedarf nach Rettungseinsätzen gerecht zu werden. "Man hat den Eindruck, dass Minister Strasser zu irrationaler Überempfindlichkeit neigt. Manche Handlungen scheinen reine Trotzreaktionen zu sein, denn in der Ära Karl Schlögl wurde gute Arbeit zum Wohle der Österreicherinnen und Österreicher
geleistet, die nun konsequent zerstört und durch unsoziale Maßnahmen ersetzt wird”, so Auer weiter. "Es steht zu hoffen, dass falschverstandene Parteiloyalität bald einer konstruktiven Arbeit zum Wohle Österreichs weicht. Sozialabbauminister Ernst Strasser ist aufgerufen, sich endlich nach den Bedürfnissen der Menschen zu orientieren”, so die Sozialsprecherin abschließend. (Schluss) sk/fa

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