"Arbeitsleid und Ungleichheit heute in anderem Gewand"

Maiaufruf der NÖ Christgewerkschafter: Schöls gegen Polemik

Niederösterreich (OTS) - Der 1.Mai sei aus seiner Entstehung zur Jahrhundertwende und der Tradition her jener Tag, an dem die Gewerk-schaften auf die berechtigten Forderungen der Arbeitnehmer aufmerksam machen. Heute, in einer Zeit des aufkeimenden Neoliberalismus, gelte dies unverändert, wenngleich sich Arbeitsleid und Ungleichheit am Beginn des dritten Jahrtausend in ganz anderem Gewand präsentierten, stellte der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls, im Mai-Aufruf seiner Fraktion fest. Nicht zuletzt deswegen, weil auch christliche Gewerkschafter, christdemokratische Arbeitnehmer und die Kirche in ihren Sozialenzykliken seit der ersten Stunde für die Rechte der Arbeitnehmer kämpfen, sei der 1.Mai ungeeignet und zugleich zu schade, um für wilde Parteipolemik herhalten zu müssen, und ihn zu einer Art dritten Halbzeit des Samstag beendeten SPÖ-Parteitages zu mißbrauchen, betonte Schöls.

Ordnungsruf für SPÖ: "1.Mai gehört nicht einer Partei allein"

Denn der 1.Mai gehöre "nicht einer Partei allein", stellte Schöls klar. In diesem Zusammenhang bedauerte er, daß "sozialdemokratische Gewerkschafter angesichts der innenpolitischen Entwicklung zuletzt vieles an gemeinsamer Arbeit für die Gewerkschaft zunichte gemacht haben, indem sie aus rein parteipolitischen Motiven Ängste unter den Arbeitnehmern erzeugt und geschürt haben und mit wilder Polemik versuchen, über die inhaltlichen und finanziellen Nöte der Mutterpartei hinwegzutäuschen."

Schöls: Sozialpartnerschaft muß mit neuem Leben erfüllt werden

Schöls unterstrich schließlich auch, daß "die Sozialpartnerschaft zwar nicht tot ist, aber von den Partnern mit neuem Leben erfüllt werden muß". Die NÖ Christgewerkschafter jedenfalls bekennen sich uneingeschränkt zur Sozialpartnerschaft als bester Wegbereiter einer gerechten und ausgewogenen Sozialpolitik", betonte Schöls. (schluss)

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