17. Stadtfest als Rekordhalter in der Geschichte der Wiener Stadtfeste (2)

Buntes Programm bot für jeden etwas

Wien, 30.4.2000 - Ein buntes und abwechslungsreiches Programm sorgte beim 17. Wiener Stadtfest mit über 300.000 Gästen für einen Besucherrekord.
Zum Auftakt marschierten Musikkapellen sternförmig in das Herz unserer Stadt - und viele nutzten die Gelegenheit, um gleich dahinter mitzugehen und zu den zahlreichen Attraktionen des heurigen Stadtfestes zu gelangen. Die vielen Informationsstände hatten vom Start weg
Hochbetrieb - kein Wunder, erwartet doch die Stadtfestbesucher neben dem hochwertigen künstlerischen Programm eine Menge anderer Aktivitäten, wie z.B. der Internetpfad.
Hochstimmung herrschte im Kinderland auf der Freyung. Selbstgebastelte Masken trafen geschminkte Gesichter. Viele trugen selbstgebastelte Indianerketten, es wurde jongliert oder gemalt und Ytong-gemeisselt. Die Clini-Clowns sorgten für Stimmung, auf der Bühne wurde gab es Confettis Clubprogramm.
Am Graben wurden im "Feinkostladen Europas" Schmankerln aus 12 Regionen verkostet. Die Besucher freuten sich über Rusza Lakatos und ihre Gipsy family. Genauso international ging´s um 15.45 mit Oksana Dryzak weiter: Gesang und Akkordeon aus Russland.
Gut besucht war der Lange Tisch am Kohlmarkt. Am Kohlmarkt hat sich der "Lange Tisch" zum Besuchermagneten entwickelt: Viele Wienerinnen und Wiener nützen die Chance, um mit ÖVP-Gemeinderäten, Bezirksvorstehern und vielen anderen Mandataren einmal in lockerer Atmosphäre bei guten internationalen Weinen ins Gespräch zu kommen. Der erwartete Stau am Heldenplatz: Um 15.00 Uhr hat die sympathische Zirkusdirectrice Waltraud Österreicher nicht "Manege frei" gerufen sondern ins Freie gebeten: Mit Spannung wurde dem zweiten Openair Hochseilakt des Artisten Christian Decugis entgegengefiebert. Weibliche Stadtfestbesucher stürmten die besten Plätze im Zelt im Inneren Burghof: Um 14.45 war hier der "Schönste Mann von Wien", Adi Hirschal mit den Brennenden Herzen am Programm.
In der Stadtfest-Pyramide am Michaelerplatz hatte noch die Musik das Wort: Um 14.30 Uhr das Austrian Flute Ensemble, um 15.45 Uhr Internationale Stipendiaten des Herbert von Karajan-Centrums.
Auf der Jungen Bühne am Stock im Eisenplatz heizte die Popband des Gymnasiums Billrothstrasse der Fangemeinde um 14.30 so richtig ein. In der Folge konnte man sich an Flötenzauber, Streichquartett und bezaubernden Chelloklängen erfreuen.
Gedränge setzte auch zur Bühne am Hof ein. Eröffnung war um 14.00 Uhr mit "Stringbeans", gefolgt fetzigem Alpin Pop, um 15.30 Uhr, mit der Gruppe "Rauhnacht".
Zielstrebig eroberten die Kleinsten die Freyung. Einige waren schon im Zirkus am Heldenplatz, um 16.00 Uhr gab´s hier auf der Bühne auf der Freyung "Rico und Rocky's Mitmachzirkus". Kleine Artisten und solche, die es werden wollen, traten auf. Gottseidank nicht am Hochseil, aber auf jeden Fall geschminkt und mit viel Courage.
Auf der Bühne am Hof ging´s um 17.00 Uhr weiter mit Acappella-Groove, die Gruppe "Bauchklang" stimmte sich ein.
Am Graben wurde nicht nur regionaleuropäisch getafelt, einige hatten schon eine halbe Europareise hinter sich. Auf der Bühne ging der Nationenmix weiter. 16.15 Uhr mit Mike Ottis Projekt "Saxxess", die Soul und Latin präsentierten - und aus 5 Nationen stammten. Vielbewundert im gesamten Stadtfest-Gelände: die Straßenkünstler. Trommler und Dudelsack wurden von einem munteren Putztrupp vertrieben. Und die Menge wurde von einem Venezianischen Liebespaar auf Stelzen überragt. Überall Kleinkunst, Sänger, Tänzer, Pantomimen und Artisten - an allen Straßenecken war etwas los.
Klassik-Fans strebten dem Zelt im Inneren Burghof zu. Schon zu Mittag hatte das Vienna Philharmonic Women's Orchestra für Aufsehen gesorgt. Die Solistin Yuko Mitani, ein stimmliches Ausnahmetalent aus Japan, trat um 16.00 Uhr mit Kostproben aus ihrem Repertoire - von Oper bis Wienerlied - auf.
Familien besuchten noch bis nach 17 Uhr den Zirkus am Heldenplatz. Drinnen beste Zirkus-Akrobatik mit Artisten des Zirkus Meer und der Zirkusschule Budapest, draußen um 17.00 Uhr die letzte Chance, den Open-Air-Hochseilakt von Christian Decugis mitzuerleben.
Auf der Bühne am Hof staute sich die Jugend. Die besten Plätze im Funk- und Soul-Fieber: Um 18.30 der "Hot Pants Road Club", um 20.30 Uhr die Rockmaniacs mit "Paradise Now!" - für viele DER Stadtfest-Magnet.
Die Junge Bühne am Stock im Eisenplatz war bis 19 Uhr Standort der musikalischen Zukunft. Ausschnitte aus einem Antidrogenmusical, 4-Girls-Pop-Power und das bereits arrivierte Trio Koncz zeigten, wie weit man mit Talent und Ambition kommt.
Die Bühne am Graben - "Mitten in Europa" - wurde auch im Abendprogramm ihrem Namen gerecht. 17.30 Soulful Blues mit Hans Theessink, 19.00 Uhr die Vokalakrobatin Sally Nyolo (Multiculti) aus Paris- und um 20.30 Uhr dann der Abschluss mit Lunasa, the hottest groovie Irish Band.
 Die Pyramide am Michaelerplatz war um 17.30 vom satten Kontrabass-Sound (Gruppe Circus Bassissimus) erfüllt. Um 19 Uhr folgte hier das Pyramidengespräch "Mitten in Europa - vom Geist der europäischen Wertegemeinschaft".
Im Zelt im Inneren Burghof war man um 19.00 Uhr bei den Schlagern der 20-er-Jahre angelangt. Die Golden Stars sangen "Comedian Harmonists" - Nostalgie und Stimmung bei "Mein kleiner grüner Kaktus"!
Um 21.00 Uhr wurde hier zum Abschluß der "Ballroom Vienna" eröffnet. Rhythm, Blues und Swing der 40-er-Jahre mit "The Jive Giants" - gute Unterhaltung bis in die späten Abendstunden!
Übrigens: Von einzelnen Grüppchen der angekündigten Anti-Regierungs-Demonstranten ließen sich die Stadtfestbesucher nicht sonderlich beeindrucken. Die Demonstranten, die sogar während der Pyramidengespräche in der Gläsernen Pyramide am Michaelerplatz zum "Mitdemonstrieren" gegen die Regierung aufrufen wollten, blieben auf ihren Flyern sitzen. Die Stadtfestbesucher zeigten sich von Internationalität und Weltoffenheit des Stadtfests der Wiener ÖVP begeistert - und konnten die Kritik der Demonstranten daher beim besten Willen nicht verstehen.
 
(Schluß)

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