Schlögl: 110 Jahre 1. Mai - ist 110 Jahre Kampf der Sozialdemokratie für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Niederösterreich (SPI) "1890 wurde erstmals der 1. Mai als Kampftag der Arbeiterbewegung begangen. Damals ging es um den 8-Stunden Tag, das Ende der Kinderarbeit, um das allgemeine Wahlrecht und um den freien Sonntag. In den 110 Jahren wurden diese und viele weitere Forderungen der Arbeiterbewegung durchgesetzt. Dies war nicht immer leicht und erforderte eine starke Sozialdemokratie und starke Gewerkschaften", stellte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ NR Mag. Karl Schlögl anlässlich des 1. Mai 2000 fest.

"Der 1. Mai 2000 hat wieder eine besonderer Bedeutung. 110 Jahre danach tritt die Sozialdemokratie gegen den Sozialabbau und für die sozialen, politischen und gesellschaftlichen Errungenschaften der letzten 30 Jahre ein. Die derzeitige blau/schwarze Bundesregierung hat Österreich im Ausland isoliert und im Innland gespaltet. Diese Bundesregierung führt eine Umverteilung von den weniger Verdienden zu den besser Verdienenden durch. Die Bundesregierung hat in den wenigen Wochen ihrer Amtszeit schwere Belastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingeleitet. Die KFZ-Steuer wurde dramatisch erhöht, die Autobahnvignette auf ÖS 1000 verdoppelt, Strom und Gas wird kräftig teuerer und eine Steuer für die Kranken wird eingeführt. Durch die ständige Provokation unserer Partner in der EU will die Bundesregierung von dieser Belastungswelle für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ablenken. Ich wende mich klar gegen die Sanktionen der EU. Sie treffen die Österreicherinnen und Österreicher und helfen nur der Bundesregierung. Ich fordere die EU-Staaten auf, die Sanktionen einzustellen", so Schlögl.

"Dieser Sozialabbau und diese Umverteilung von unten nach oben trifft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Sozialdemokratie ist immer auf der Seite der Werktätigen gestanden. Wir nehmen diese dramatische Verschlechterungen nicht hin, sondern wir werden für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für die Rechte der Frauen auf ein selbstbestimmtes Berufs- und Familienleben mit aller Kraft eintreten. Die SPÖ hat mit ihrem beeindruckenden Parteitag, mit der personellen Erneuerung und mit der klaren inhaltliche Definierung ihrer Ziele den Gestaltungswillen für die Bewältigung der Zukunft bewiesen", so der Vorsitzende der SPÖ-NÖ.

"Die Sozialdemokratie wird dieser gegen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerichteten Politik der blau/schwarzen Bundesregierung eine konstruktive, klare und staatstragende Opposition gegenüberstellen. Der beindruckende Neustart der SPÖ auf Bundesebene und der große Erfolg der SPÖ-NÖ bei der Gemeinderatswahl im April beweisen die Stärke der Sozialdemokratie. Die SPÖ-NÖ steht für eine innovative, offene und mutige Politik für unser Bundesland. Für uns ist das Eintreten für jeden Arbeitsplatz, und die Sicherung der sozialen Errungenschaften sowie deren Ausbau vordringliche Aufgabe. Die Feier des 1. Mai ist für die SPÖ Symbol, Erinnerung und Auftrag für ein soziales und gerechtes Österreich zu arbeiten.
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