Jahrmann: ÖBB nimmt bis 2001 neunhundert neue Pendlerwaggons in Betrieb

Ausbau der Westbahn muss entsprechend zügig vorangetrieben werden

St. Pölten (SPI) - "In wenigen Wochen können wir einen Erfolg einfahren, für den wir viele Jahre gekämpft haben - neue,
moderne und komfortable Doppelstockwaggons kommen nun auch auf
der Westbahnstrecke zwischen Amstetten und St. Pölten bzw. St. Pölten und Wien zum Einsatz. Bis heute sind rund 130 neu konstruierte Doppelstockgarnituren hauptsächlich in Wien und im südlichen Niederösterreich unterwegs. Früher als erwartet kommen sie nun auch in unserem Bezirk zum Einsatz. Die Modernisierung
des Personenverkehrs wird eine Summe von 3,7 Milliarden
Schilling ausmachen, das Land Niederösterreich beteiligt sich
mit 1,7 Milliarden an den Kosten”, freut sich Loosdorfs Bürgermeister LAbg. Josef Jahrmann, über den Erfolg der jahrelangen Bemühungen der NÖ-Sozialdemokraten.****

Weiters geht der Ausbau der Westbahnstrecke zügig voran. Trotz dieser ersten Erfolge lassen Äußerungen der neuen Regierung nun die Alarmglocken läuten. Investitionsstopps für die Westbahn,
kein Ausbau der Strecke St. Pölten - Wien sowie Kürzungen im Ausbaubudget im Ausmaß von rund 4 Milliarden sind zu befürchten. "Es kann doch nicht das Ziel der neuen Regierung sein, getätigte Investitionen und Planungen völlig unmotiviert in den Sand zu setzen und nebenbei auch noch massiv Arbeitsplätze zu gefährden! Niederösterreichs Pendlerinnen und Pendler haben das Recht, auf schnellstem Wege in die Arbeit zu gelangen. Mit den neuen
modernen Waggongarnituren ist bereits ein Schritt auf dem Wege
zur Verbesserung der Situation getan, der zügige Ausbau der Westbahn muss der nächste sein”, betont Jahrmann.

"Der Bedarf einer Hochleistungsstrecke in die Bundeshauptstadt
ist mehr als gegeben, deshalb sind die Äußerungen Verkehrsministers Schmid wohl etwas unüberlegt. Verkehrsminister Schmid ist herzlich eingeladen, in der Früh in einem der Pendlerzüge von St. Pölten nach Wien mitzufahren, um sich von
der benötigten Kapazität der Strecke ein Bild zu machen. Auch
aus ökologischen und ökonomischen Gründen muss die Möglichkeit geboten werden, den Verkehr zusehends von der Strasse auf die Schiene zu verlagern”, so LAbg. Jahrmann abschließend.
(Schluss) sk/fa

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