EU-Sanktionen behindern Kooperationen

Wien (OTS) - Laut einer im Auftrag des GEWINN vom Wirtschaftsforum der Führungskräfte gemeinsam mit triconsult durchgeführten Befragung unter Österreichs Spitzenmanagern wirken sich die EU-Sanktionen vor allem bei Kooperationen mit ausländischen Unternehmen negativ auf die heimische Wirtschaft aus. Demnach haben 60 Prozent der Befragten bei ihren ausländischen Partnern zum Teil erheblichen Erklärungsbedarf zur politischen Lage. Dramatisch der Rückgang von Kooperationsangeboten aus dem EU-Raum. Konnte im vergangenen Dezember noch ein Drittel einen Anstieg von Kooperationen beobachten, waren es diesmal gerade einmal fünf Prozent. Gleichzeitig verzeichneten zehn Prozent der heimischen Führungskräfte sogar einen Rückgang.

Die Konjunkturaussichten werden trotzdem überwiegend positiv gesehen. Mehr als die Hälfte der befragten Manager verzeichnet derzeit eine bessere Auftragslage als noch vor vier Monaten. Im letzten Dezember waren es 44 Prozent. Lediglich sechs Prozent sind pessimistisch.

Karriereknick nach Auslandseinsatz

Die Ergebnisse der brandneuen Studie des Executive Search-Spezialisten Arthut Hunt GmbH zum Thema "Expatriates in Zentral- und Osteuropa" zeichnen ein völlig neues Bild vom Karriereweg über das Ausland. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, müssen viele Manager nach einem Auslandseinsatz feststellen, dass nach ihrer Rückkehr im Unternehmen oft kein Platz mehr für sie ist. Arthur-Hunt-Geschäftsführer Jacques Mertzanopoulos: "Aus den Augen, aus dem Sinn. Die Firmen kümmern sich oft zu wenig um ihre Expatriates." Laut der Studie wechseln deshalb 37 Prozent der Heimkehrer bereits im ersten Jahr das Unternehmen, 48 Prozent halten bis zu zwei Jahre durch.

Fielmann plant Gleitsichtgläser zum Kassentarif

Der deutsche Brillenriese Fielmann (Umsatz 1999: 8,9 Milliarden Schilling) will erstmals in Österreich Gleitsichtbrillen zum Kassentarif um 287 Schilling Selbstbehalt anbieten. Angeblich soll Fielmann den Gebietskrankenkassen u. a. 400 verschiedene Fassungen auf Rezept mit dreijähriger Garantie angeboten haben. Normalerweise ersetzt die Krankenkasse nur die Kosten (abzüglich des Selbstbehalts) für Ein-, Zwei- und Drei-Stärken-Brillen. Einen solchen Standardvertrag hat Fielmann bereits mit der Wiener Gebietskrankenkasse abgeschlossen.

Fielmann expandierte schon in Deutschland dank Tiefstpreisen bei Brillen auf Rezept zum Branchenführer.

Für heuer peilt Fielmann in Österreich einen Umsatz von 310 Millionen Schilling an. Mittelfristig soll ein Marktanteil von 25 Prozent erreicht werden. Insgesamt werden in Österreich derzeit Brillenfassungen, Gläser und Kontaktlinsen um 4,7 Milliarden Schilling jährlich verkauft.

Wohnungen wurden wieder billiger

Der Preisverfall bei Eigentumswohnungen hat sich auch im letzten Jahr fortgesetzt. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Maiausgabe berichtet, gaben die Wohnungspreise im Vergleich zum Vorjahr um fast drei Prozent nach. Laut dem Preisspiegel der Bundesinnung der Immobilien- und Vermögenstreuhänder wurden die größten Preisrückgänge in Linz und Innsbruck beobachtet (minus sechs Prozent). Um zwei Prozent gestiegen sind die Preise hingegen in Salzburg. In Wien blieben die Preise - nach den Talfahrten der letzten Jahre - diesmal fast unverändert.

Grasser: 3,2 Millionen für neue Wohnung

3,2 Millionen Schilling hat Finanzminister Karl-Heinz Grasser für seine neue Wohnung im Dritten Bezirk in Wien ausgegeben. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Mai-Ausgabe berichtet, ist die 150-Quadratmeter-Wohnung (plus Terrasse) allerdings noch ein Sanierungsfall und bis dato nicht bewohnbar. Wann die Sanierung abgeschlossen sein wird, war aus dem Büro des Finanzministers nicht zu erfahren.

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