Arbeitsgenehmigung für alle ausländischen Studierenden?

Wien (OTS)- Letzte Woche kündigte Innenminister Ernst Strasser bei einer Pressekonferenz eine Diskussion über die Verknüpfung von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung an. Die Umsetzung dieser Überlegung würde auch die Studierenden aus dem Ausland betreffen. Derzeit dürfen Studierende aus dem Nicht-EWR-Raum, die in Österreich studieren, neben dem Studium nicht arbeiten. "Der Vorschlag von Innenminister Strasser, Ausländerinnen und Ausländern die legal in Österreich leben, eine Arbeitserlaubnis zu geben, wird von der ÖH positiv beurteilt", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt. Eine Neuregelung in diesem Bereich würde die Situation der Studierenden aus dem Ausland wesentlich verbessern. "Dadurch hätten die Studierenden endlich die Möglichkeit sich in einem gewissen Maß selbst zu erhalten und sich das Studium in Österreich zu finanzieren", so Faißt. "Wir fordern die politisch Verantwortlichen -vor allem die FPÖ - auf, die Vorteile dieser möglichen Veränderung zu sehen. Die ÖH bietet sich als Partner an, die Vorurteile auszuräumen", betont Faißt.

Weniger erfreut zeigt sich der Vorsitzende der ÖH, Martin Faißt, mit der Zivildienstregelung. "Mit den geplanten Schritten werden Zivildiener übermäßig hart getroffen." Völlig vergessen wird dabei , dass eine sinnvolle Lebensplanung - vorallem bei Studenten - für Zivildiener derzeit nicht mehr möglich ist. Den Zivildienst wieder auf 8 Monate zu verkürzen sollte offen diskutiert werden, ein Abbau der Zivildiener auf der Warteliste wird dadurch auch gegeben sein. "Ich hoffe " - so Faißt - ", dass sich Innenminister Strasser der Problematik bewusst geworden ist und die Regelungen nochmals auf breiter Basis diskutiert werden."

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