GPA: Gegen Schwächung der sozialen Krankenversicherung

Solidarität mit den Beschäftigten

Wien (ÖGB/GPA). Die soziale Krankenversicherung Österreichs wurde von der Gewerkschaftsbewegung mitaufgebaut. Sie garantiert durch das Solidarprinzip Versicherungsschutz für die gesamte Bevölkerung und ist wesentlicher Bestandteil eines der modernsten und effizientesten Gesundheitssysteme der Welt. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) wendet sich daher vehement gegen alle Versuche, die gesetzliche Krankenversicherung durch politische Maßnahmen zu schwächen. Die Verlagerung der Finanzierung von den Beitragszahlern (Dienstgebern und Dienstnehmern) hin zu den Kranken ist abzulehnen. Jede zusätzliche Barriere im Zugang zur medizinischen Versorgung geht zu Lasten der Kranken und sozial Schwächeren und verursacht zukünftig noch mehr Kosten. ++++

Die GPA ist auch solidarisch mit den Beschäftigten der gesetzlichen Krankenkassen bzw. der gesamten Sozialversicherung, die sich gegen ungerechtfertigte Verschlechterungen im Dienstrecht und der Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen. Die geplanten Maßnahmen im Verwaltungsbereich gehen letztlich auch auf Kosten der Serviceleistungen für die Versicherten.

Die GPA steht daher voll hinter den Anliegen der Beschäftigten in der Sozialversicherung und unterstützt sie in ihren Aktivitäten zur Verhinderung der angedrohten Sparmaßnahmen im Verwaltungsbereich.

ÖGB, 28. April 2000 Nr. 319

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