LR Knotzer: Arbeitslosenstatistik: Bezirk Baden fordert raschest massive Hilfestellung

Landesspezifische Schwerpunktaktionen für Problembezirke

St. Pölten, (SPI) - "Die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Baden weist konstant eine negative Spitzenposition in Niederösterreich auf. Kleinen Verbesserungen zum Trotz vermeldet das AMS Baden im März 2000 3.225 Arbeitssuchende und nur 556 offene Stellen. Mit der AMS-Geschäftsstelle Berndorf (674 Arbeitssuchende) suchen im Großraum Baden insgesamt 3.899 Menschen eine Beschäftigung. Dies ist die traurige Spitzenposition in ganz Niederösterreich", kommentiert Traiskirchens Bürgermeister und sozialdemokratischer Gemeindereferent der NÖ Landesregierung, LR Fritz Knotzer, die Situation. Während also manche VP-Landespolitiker, so auch in Person des VP-Landessprachrohres Mikl-Leitner, die allgemein positive Entwicklung loben, die noch die Vorgängerregierung in die Wege geleitet hat, warten in Niederösterreich immer mehr "Problembezirke" auf eine Lösung.****

"Diese Negativstatistik erfordert jedenfalls mehr denn je ein koordiniertes Vorgehen und entsprechende Maßnahmen von Bundes- und Landesseite", richtet Knotzer einen dringenden Appell an die Verantwortlichen. Wir sehen zwar die allgemein positive Entwicklung im Land, gerade deshalb bedürfen solche "Ausreißer" - wie Baden -unserer besonderen Aufmerksamkeit. Das Land ist aufgerufen, "Schwerpunktaktionen" zu initiieren, die sich laufend den betroffenen Bezirken widmen und durchaus flexibel auf die jeweiligen aktuellen Arbeitsmarktdaten angepasst werden können.

Inhalt dieser "Schwerpunktaktionen" sollen sein:
- Gemeinden, Vereine und karitative Organisationen für die Aufnahme von Landzeitarbeitssuchenden verstärkt fördern.
- Vorziehung von Baumaßnahmen bei Infrastruktur und Verwaltung.
- Besondere Schwerpunktaktionen bei Betriebsansiedelungen.
- Beschleunigte Abwicklung von Genehmigungsverfahren.
- Schwerpunktaktionen landesspezifischer Arbeitsmarkt-Fördermaßnahmen.
- Verstärkte Zusammenarbeit der Sozialpartner für Beschäftigungsinitiativen auf regionaler Ebene - z.B. Startbahn-Vöslau.

"Die Menschen erwarten sich zu Recht verstärkte Anstrengungen aller Verantwortungsträger. Wir dürfen uns trotz unserer Erfolge nicht zurücklehnen, sondern wir müssen uns den vielen Ängsten und Problemen der Menschen noch intensiver widmen. Wir können sicher keine Wunder wirken - wenn wir alle an einem Strang ziehen, sollte doch die eine oder andere Verbesserung erreichbar sein", so Bgm. LR Fritz Knotzer abschließend.
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