1. Mai 2000: Wir wehren uns gegen menschenverachtende Politik der FPÖVP-Regierung!

280.000 Bau- und HolzarbeiterInnen kämpfen um ihre Rechte

Wien (FSG-Bau-Holz). "Wir wehren uns" ist die deutliche Antwort der SozialdemokratInnen in der Gewerkschaft Bau-Holz auf die zynische Sozialabbaupolitik der FPÖVP-Regierung auf dem Rücken der Bau- und HolzarbeiterInnen zu Gunsten der Gewinne der Wirtschaft”, stellt der Bundesfraktionsvorsitzende der FSG-Bau-Holz, Johann Driemer, anlässlich der Maifeiern 2000 fest.++++

"Mit allen Alternativvorschlägen und demokratischen Mitteln werden wir Druck machen, um die von der FPÖVP-Bundesregierung angekündigten drastischen Eingriffe in das Urlaubs- und Pensionsrecht, das Gesundheitswesen, die Arbeitslosenversicherung und in die Geldbörsen der Bau- und HolzarbeiterInnen zu bekämpfen”, setzt Vorsitzender Driemer nach.

Erstes Ziel der FSG-Bau-Holz ist es, den von Regierung und Bauwirtschaft gezielten Angriff auf das Urlaubsrecht der BauarbeiterInnen abzuwehren. Konkret soll durch eine Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen für den Urlaubsantritt jedem Bauarbeiter ein Einkommensverlust - auf das Berufsleben gerechnet - von 85.000 S Schilling zugefügt oder ein gesamter Gebührenurlaub gestohlen werden.

Im Pensionsrecht ist das Ziel der FPÖVP-Regierung nach wie vor "länger arbeiten mit geringerer Pension" bzw. ein Abschieben der ArbeitnehmerInnen in die Arbeitslosigkeit.

Entgegen der unmenschlichen FPÖVP-Regierungspolitik ist das Ziel der FSG-Bau-Holz die Umsetzung eines Aktionsplanes zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft. "Wir fordern die sofortige Inangriffnahme von wichtigen Projekten in den Bereichen Wohnbau, Umwelt- und Schutzbau sowie der Stadterneuerung und des Verkehrswesens. Investitionen in die Bauwirtschaft erzielen im gesamtwirtschaftlichen Vergleich die höchsten Multiplikator- und Beschäftigungswirkungen. Mit der Durchführung beispielsweise eines Wohnbauauftrages in der Höhe von 1 Milliarde Schilling wird eine zusätzliche Produktion von insgesamt 1,51 Milliarden Schilling in der österreichischen Wirtschaft bewirkt", macht Driemer deutlich.

Abschließend fordert der Bundesvorsitzende der FSG-Bau-Holz von der FPÖVP-Regierung eine "Politik für Menschen" anstatt zynischer Machtpolitik. (ew)

FSG, 28. April 2000

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