HAIDLMAYR WEISST MISSBRAUCHSVORWURF SCHARF ZURÜCK "Das ist Diskriminierung von Behinderten"

Wien (OTS) Scharf weißt heute die Zivildienstsprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr, die Aussagen der ÖVP-Abgeordneten Brinek und Mühlbachler, wonach Haidlmayr für ihre gestrige Aktion im Parlament missbraucht worden sei, zurück. "Die beiden ÖVP-Abgeordneten haben bisher offensichtlich nur meinen Rollstuhl zur Kenntnis genommen, denn sonst würden sie so eine behindertenfeindliche Aussage nicht treffen. Behinderte Menschen sind durchaus selbst in der Lage zu denken, zu entscheiden und politische Schlüsse zu ziehen. Diese diskriminierenden Aussagen der beiden ÖVP-Politiker sind das eigentlich beschämende und ärgerliche des gestrigen Tages. Sie machen deren Einstellung gegenüber Behinderten als entmündigte Menschen zweiter Klasse sichtbar. Brinek und Mühlbachler sollten daher zur Kenntnis nehmen, dass ich als behinderte Abgeordnete nicht nur zu Behindertenfragen das Wort ergreife, sondern gestern als Zivildienstsprecherin auf die ruinöse Zivildienstpolitik der blau-schwarzen Regierung reagiert habe", stellt Haidlmayer fest. "Der Missbrauchsvorwurf geht daher nicht nur ins Leere, er ist unerhört und demaskierend", so Haidlmayr, die von einem Husch-Pfusch-Gesetz in Sachen Zivildienst spricht. "Es werden nicht nur die Zivildiener schlechter gestellt und mit deren Lebensplanung sorglos umgegangen, sondern auch die sozialen Trägereinrichtungen in ärgste Bedrängnis, ja sogar in existenzielle Not gebracht", schließt Haidlmayr, die darauf verweist, dass dies nicht der erste behindertenfeindliche parlamentarische Ausrutscher von Frau Brinek war.

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