Eröffnung des neuen Berufschulgebäudes für Einzelhandel IV

Wien, (OTS) Im Rahmen eines Festaktes übergaben Vizebürgermeisterin Grete Laska und Stadtschulratspräsident Kurt Scholz gemeinsam das neu renovierte Schulgebäude in Wien 10., Kempelengasse seiner Bestimmung. Die Berufsschule für Einzelhandel IV war bis 1999 in Wien 15., Goldschlagstraße untergebracht.****

Durch Lehrplanänderungen, neue Gegenstände und Bedingungen für Gruppenbildungen bot das Schulgebäude jedoch nicht mehr ausreichende Möglichkeiten für die optimale Betreuung der Jugendlichen. Das lange Jahre leer stehende Schulgebäude in der Kempelengasse stellte sich als geeignet heraus, die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen, für einen den Ansprüche der SchülerInnen gerechten Unterricht zur Verfügung zu stellen. Mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen Schilling seitens der Stadt Wien konnte das Schulgebäude in kurzer Zeit vollkommen renoviert werden. "Um die Jugendlichen an den Berufsschulen
optimal ausbilden zu können, müssen auch optimale Voraussetzung geboten werden", wies Laska in ihrer Eröffnungsrede hin. Die Ausstattung in Funktionsräumen wie beispielsweise EDV,
Werbetechnik und Verkaufstechnik in Klassen und
Verwaltungsbereichen ermöglicht nun einen ausgezeichneten Schulbetrieb.

Derzeit werden an der Berufsschule für Einzelhandel IV 730 SchülerInnen unterrichtet. Die Schule zeichnet sich durch eine Vielfalt von Branchen und Lehrberufen aus. So werden hier Ausbildungen für die Bereiche: Raumausstattung, Haus- und Küchengeräte, Schuhe und Lederwaren, Sport- und Spielwaren, Kraftfahrzeugs- und Ersatzteilhandel, Handel mit Zooartikel, Geschenkartikel, Kaufhäuser im Konzern sowie in einem Schulversuch Baustofffachberater und Papier, Büro und EDV angeboten.
Darüber hinaus werden an der Schule Kempelengasse 100 Jugendlichen betreut, die aufgrund des Nationalen Aktionsplans zur
Beschäftigung eine Berufsausbildung erhalten. Diese Jugendlichen werden in fünf Klassen in den Lehrberufen Einzelhandelkaufmann, EDV- Kaufmann und Gartencenterkaufmannn unterrichtet.
"Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen, ist eines unserer größten Anliegen. Da das duale Ausbildungssystem nicht allen diese Möglichkeit bietet, ist es umso wichtiger, auch weiterhin mit dem Auffangnetz Jugendlichen Chancen und
Perspektiven bieten zu können" betonte Laska. (Schluss) bz

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