"United Nations Road Safety Week", 1. - 7. Mai 2000: Vorrang für ungeschützte Verkehrsteilnehmer!

Wien (OTS) - EU-weit jährlich mehr als 9.000 getötete Fußgänger und Radfahrer -KfV unterstützt Verkehrssicherheitswoche der United Nations/Economic Commission for Europe (UN/ECE) zum Schutz der Schwächsten im Straßenverkehr - Auch neue Studie des European Transport Safety Council (ETSC) zeigt Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen für Ungeschützte im Ortsgebiet =

"Partnerschaft auf der Straße erhöht die Sicherheit"
- so lautet das Motto der United Nations Road Safety Week vom 1. bis 7. Mai 2000. Diese Aktionswoche der UN/ECE steht ganz im Zeichen jener Menschen, die im Straßenverkehr nur allzu oft auf der Strecke bleiben: Fußgänger und Radfahrer. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit unterstützt diese internationale Sicherheitswoche, denn: "Was wir dringend brauchen, ist ein menschengerechter, kein maschinenorientierter Straßen-verkehr - Fußgänger und Radfahrer dürfen keine lebenden Zielscheiben für aggressive Kraftfahrer sein. Der Faktor Mensch muß stets Mittelpunkt sein, die Technik im Dienste der Sicherheit stehen", so KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. Schwerpunkt der KfV-Sicherheitsarbeit im Jahr 2000 ist das Thema Geschwindigkeit - mit intensiver Bewußtseinsbildung soll Tempobolzern ihr gefähr-liches Fehlverhalten drastisch vor Augen geführt werden.

Auch eine aktuelle Studie des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (European Transport Safety Council) liefert aufrüttelnde Fakten:

+ Mehr als 9.000 Fußgänger und Radfahrer werden EU-weit jährlich im

Straßen-verkehr getötet.

+ Der Großteil dieser Opfer sind Kinder und ältere Menschen.

+ Die meisten der tödlich verunglückten ungeschützten Verkehrsteilnehmer werden in Orts- und Wohngebieten verzeichnet.

Für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr fordert das KfV im Einklang mit den internationalen Experten folgende Maßnahmen:

+ Effiziente Unfallursachenforschung

+ Straßenraumgestaltung zur Geschwindigkeitsbeeinflussung und verbesserten Querungsmöglichkeit für Fußgänger

+ Vermehrter Einsatz von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten

+ Verstärkte Verkehrsüberwachung in Sachen Geschwindigkeit

+ Fußgänger- und radfahrerfreundliches Kfz-Design zum erhöhten Schutz im Falle einer Kollision

+ Selbstschutzmaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger: Radhelme, helle Kleidung, reflektierende Materialien, richtiges Verhalten

+ Fahren mit Licht am Tag: ermöglicht frühzeitig gegenseitiges Erkennen

+ Förderung des öffentlichen Verkehrs

+ Einbindung des Radverkehrs in städtische Transportnetze

+ Intensive Bewußtseinsbildung - Sicherheit beginnt im Kopf!

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