• 28.04.2000, 09:16:54
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  • OTS0076

"United Nations Road Safety Week", 1. - 7. Mai 2000: Vorrang für ungeschützte Verkehrsteilnehmer!=

EU-weit jährlich mehr als 9.000 getötete Fußgänger und Radfahrer -
KfV unterstützt Verkehrssicherheitswoche der United Nations/Economic
Commission for Europe (UN/ECE) zum Schutz der Schwächsten im
Straßenverkehr - Auch neue Studie des European Transport Safety
Council (ETSC) zeigt Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen
für Ungeschützte im Ortsgebiet =

Wien (OTS) - "Partnerschaft auf der Straße erhöht die Sicherheit"
- so lautet das Motto der United Nations Road Safety Week vom 1. bis
7. Mai 2000. Diese Aktionswoche der UN/ECE steht ganz im Zeichen
jener Menschen, die im Straßenverkehr nur allzu oft auf der Strecke
bleiben: Fußgänger und Radfahrer. Das Kuratorium für
Verkehrssicherheit unterstützt diese internationale Sicherheitswoche,
denn: "Was wir dringend brauchen, ist ein menschengerechter, kein
maschinenorientierter Straßen-verkehr - Fußgänger und Radfahrer
dürfen keine lebenden Zielscheiben für aggressive Kraftfahrer sein.
Der Faktor Mensch muß stets Mittelpunkt sein, die Technik im Dienste
der Sicherheit stehen", so KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. Schwerpunkt
der KfV-Sicherheitsarbeit im Jahr 2000 ist das Thema Geschwindigkeit
- mit intensiver Bewußtseinsbildung soll Tempobolzern ihr
gefähr-liches Fehlverhalten drastisch vor Augen geführt werden.

Auch eine aktuelle Studie des Europäischen
Verkehrssicherheitsrates (European Transport Safety Council) liefert
aufrüttelnde Fakten:

+ Mehr als 9.000 Fußgänger und Radfahrer werden EU-weit jährlich im

Straßen-verkehr getötet.

+ Der Großteil dieser Opfer sind Kinder und ältere Menschen.

+ Die meisten der tödlich verunglückten ungeschützten
Verkehrsteilnehmer werden in Orts- und Wohngebieten verzeichnet.

Für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr fordert das KfV im
Einklang mit den internationalen Experten folgende Maßnahmen:

+ Effiziente Unfallursachenforschung

+ Straßenraumgestaltung zur Geschwindigkeitsbeeinflussung und
verbesserten Querungsmöglichkeit für Fußgänger

+ Vermehrter Einsatz von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten

+ Verstärkte Verkehrsüberwachung in Sachen Geschwindigkeit

+ Fußgänger- und radfahrerfreundliches Kfz-Design zum erhöhten
Schutz im Falle einer Kollision

+ Selbstschutzmaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger: Radhelme,
helle Kleidung, reflektierende Materialien, richtiges Verhalten

+ Fahren mit Licht am Tag: ermöglicht frühzeitig gegenseitiges
Erkennen

+ Förderung des öffentlichen Verkehrs

+ Einbindung des Radverkehrs in städtische Transportnetze

+ Intensive Bewußtseinsbildung - Sicherheit beginnt im Kopf!

Rückfragehinweis: Kuratorium für Verkehrssicherheit /

Presse / Mag. Eveline Wögerbauer
Tel.: 01/71770-161 /
Ölzeltgasse 3 / 1031 Wien
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.kfv.or.at

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