ots Ad hoc-Service: Jagenberg AG <DE0006212038> 10% Dividende

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28. April 2000 Jagenberg zahlt bei
positiven Auftragsimpulsen wieder 10% Dividende

Im wirtschaftlichen Umfeld einer deutlichen Belebung der Projektanfragen aus den wichtigen asiatischen Märkten und einer zunehmend verbesserten Ertragssituation in der internationalen Papierindustrie verzeichnet die Jagenberg AG im Geschäftsjahr 2000 wieder klare positive Signale im Auftragseingang. Diese Entwicklung wurde auf Unternehmensseite unterstützt durch erfolgreiche Anläufe neuentwickelter Referenz-Maschinen, unter anderem in den Produktbereichen Rollen- und Querschneider.

So konnte der Speziallieferant für die weltweiten Produzenten von Papier, Karton und Folie sowie für den Verarbeitermarkt seinen Auftragseingang zum Ende Mai 2000 um voraussichtlich 15% auf 167 Mio EUR (1998: 145 Mio EUR) steigern. Der Auftragsbestand stieg um 9% auf 203 Mio EUR nach 186 Mio EUR in 1999. Der Umsatz in den Monaten Januar bis Mai 2000 wird mit voraussichtlich 97 Mio EUR um 5 % über dem Vergleichswert für 1999 liegen.

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung am 16. Juni 2000 in Düsseldorf vor, das vor zwei Jahren erhöhte Dividendenniveau auch für das Geschäftsjahr 1999 beizubehalten und wieder eine Dividende von 10% oder 0,26 EUR je Vorzugs- und Stammaktie auszuzahlen. Für inländische Aktionäre ist diese Dividende außerdem mit einer Steuergutschrift von 3/7 verbunden. Die unverändert hohe Dividende wird auch deshalb vorgeschlagen, um die Aktionäre an dem vollzogenen Verkauf der Verpackungstechnik-Gesellschaften an die IWKA teilhaben zu lassen.

Angesichts der auch für den internationalen Wettbewerb in der Papiertechnik schweren Marktsituation 1999, die durch einen abermaligen Rückgang der Projektanfragen und einen damit verbundenen harten Preiskampf unter den Anbietern gekennzeichnet war, hat Jagenberg 1999 einen Verlust von 24,8 Mio EUR im betrieblichen Ergebnis nach einem Gewinn von 15,8 Mio EUR in 1998 hinnehmen müssen. Damit konnte das Unternehmen das im August 1999 gemeldete betriebliche Ergebnis für das 1. Halbjahr 1999 von -30,5 Mio EUR bei einer anhaltend schweren Marktsituation in der zweiten Jahreshälfte um rund 19% verbessern. Das im Aktionärsbrief vom August 1999 aufgrund von bereits geplanten Asset-Management-Maßnahmen angestrebte ausgeglichene Ergebnis konnte nicht realisiert werden, weil der zum damaligen Zeitpunkt vorgesehene Mehrheitsaktionär Sachsenring Automobiltechnik AG gebeten hatte, diese Maßnahmen erst im Jahr 2000 umzusetzen.

Der Umsatz einschließlich der zum 1. Januar 2000 an die IWKA abgegebenen Verpackungstechnik verringerte sich 1999 um 11,9 % auf 470,4 Mio EUR.

* Klaus Eberhardt neuer Aufsichtsratschef von Jagenberg

In seiner Sitzung am 27. April 2000 hat der Aufsichtsrat der Jagenberg AG Dipl.-Math. Klaus Eberhardt, 52, Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall AG, zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Jagenberg AG gewählt. Eberhardt war zuvor mit Wirkung vom 10. April 2000 durch das Amtsgericht Neuss zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates bestellt worden.

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