Farthofer: Niederösterreich braucht seine Nebenbahnen

Keine Streichungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreichs Landesverkehrsreferent Erwin Pröll sowie der neue Verkehrsminister Schmid planen einen massiven Anschlag gegen den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich. Von 23 Nebenbahnen sind ersten Aussagen zur Folge mindestens 10 von der Einstellung bedroht. Weiters drohen massive Fahrplankürzungen sowie eine Einschränkung des Zugverkehrs", kritisiert der Zwettler SP-Landtagsabgeordnete Erich Farthofer die Vorhaben der beiden Politiker.****

Landesverkehrsreferent Erwin Pröll als verantwortlicher Politiker ist aufgerufen, umgehend bei den ÖBB und im Bund eine Klarstellung über diese Pläne einzufordern. Niederösterreich wäre von Streichungen im Bereich der Nebenbahnen am stärksten betroffen, viele Regionen würden komplett ihre Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz verlieren. "Der Niederösterreichische Landtag hat sich jedenfalls in der Vergangenheit immer wieder für den Erhalt der Nebenbahnen ausgesprochen. Sollte nun die Bundesregierung und die ÖBB hier einen Schwenk vollziehen, müssen wir rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten", so Farthofer.

"Es muss von Seiten des Landes alles getan werden, um die Nebenbahnen, die Verkehrsinfrastruktur und nicht zuletzt die damit verbunden Arbeitsplätze zu erhalten. Niederösterreich würde auch zahlreiche touristischer Attraktion - man braucht nur an die Schmalspurstrecken zu denken - verlieren. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls im Rahmen ihrer Landtagsarbeit massiven Widerstand gegen die Einstellung von Nebenbahnen in Niederösterreich leisten", kündigt LAbg. Farthofer an.
(Schluss) fa/sk

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