"profil": Haider kämpft weiter um Energie Austria

Keine Verbund-Beteiligung an Energie Oberösterreich Ð scharfe Kritik von Verbund-Chef Haider an oö Landesregierung

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Samstag erscheinenden Ausgabe berichtet, hält Verbund-Vorstandssprecher Hans Haider trotz der
verschlechterten Ausgangssituation weiter an der Fusion
von Verbund, Energie Steiermark (EStAG) und Energie AG Oberösterreich (EAG) zur Energie Austria fest. Haider im "profil"-Interview: "Wir haben uns mit den Kollegen aus Oberösterreich und der Steiermark geeinigt. Jetzt sind die Eigentümer am Zug."

Harsche Kritik übt Haider am Vorgehen der
oberösterreichischen Landesregierung, die vor der Fusion
25,1 Prozent der EAG an den Verbund verkaufen will.
Haider: "Es macht überhaupt keinen Sinn, sich an einem
Unternehmen zu beteiligen, mit dem man ohnehin
zusammengehen will." Es könne nicht sein, dass man
einerseits für eine Energie Austria plädiere, zugleich aber
Geld dafür haben wolle, so der Verbund-Sprecher weiter.
Haider an die Adresse der Eigentümer der drei Versorger:
"Die Politik muss endlich Farbe bekennen. Sie muss ja oder
nein sagen."

Sollten die Aktionäre die Idee der Energie Austria doch
verwerfen, dann, so der Verbund-Chef, müsse klar sein,
"dass es keine österreichische Lösing gibt." Haider: "Dann
sollen sie aber auch aufhören darüber zu reden."

Im Hinblick auf die geplante vorgezogene völlige
Marktöffnung stellt Haider wettbewerbsbedingte
Strompreissenkungen in der Größenordnung von 25
Prozent in Aussicht. In welchem Ausmaß diese den
Haushalten zugute kommen werden, sei aufgrund der
Diskussion um die Energiebesteuerung vorerst nicht
absehbar. Haider: "Wir haben in Österreich eine
Energiesteuer von 20 Groschen je Kilowattstunde und dazu
die Mehrwertsteuer, das ist in Summe doch ganz
beachtlich. Es bleibt abzuwarten, was sich hier nocht tut."

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