Krankenkassen verhindern Psychotherapie auf Krankenschein: Medizinischer Rückschritt kostet Menschenleben und verlängert seelisches und psychosomatisches Leid

Wien (OTS) - In Österreich benötigen etwa 400.000 Personen -darunter viele Kinder - Psychotherapie. Österreich hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt.

Der Nationalrat hat 1990 beschlossen, daß alle Versicherten, die einer psychotherapeutischen Krankenbehandlung bedürfen, diese über die Krankenkassen auch bekommen sollen.

Gestern, am 25.4.2000, hat die Sozialversicherung den Gesamtvertrag für Psychotherapie, der die Grundlage für "Psychotherapie auf Krankenschein" gebildet hätte, platzen lassen. ÖVP-dominierte Kassen verhinderten die notwendige Beschlußfassung.

Damit werden die Patientinnen und Patienten um ihr Behandlungsrecht betrogen, obwohl seit 1993 dafür Beiträge eingehoben werden.

Wieviel müssen sich die österreichischen Patientinnen und Patienten, die an seelischen Problemen leiden, noch gefallen lassen?

Sieht so die neue Gesundheitspolitik aus?

Wir fordern die Krankenkassen auf, gesetzestreu Psychotherapie auf Krankenschein nun in Form von Einzelverträgen umzusetzen!

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