ÖKOLOGIE TRIFFT ÖKONOMIE AN DER WU WIEN

Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Ökologische Ökonomie von 3. bis 6. Mai 2000 an der WU Wien.

Die dringendsten ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und mögliche Strategien zu ihrer Lösung stehen im Zentrum der von 3. bis 6. Mai an der Wirtschaftsuniversität Wien (Augasse 2-6, 1090 Wien) stattfindenden Konferenz "Transitions Towards a Sustainable Europe. Ecology - Economy - Policy". Über 300 renommierte Wissenschafter/innen aus Europa und Übersee werden Anfang Mai bei der "European Society of Ecological Economics" die brennendsten umwelt- und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen erörtern:

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen? Welche Maßnahmen können auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene gesetzt werden, um nachhaltige Entwicklung zu erreichen? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Umweltpolitik der Europäische Union im Zusammenhang mit den EU-Beitrittskandidaten?

Ökologische Ökonomie entstand aus der Besorgnis von Natur- und Sozialwissenschafter/innen über die vom Menschen verursachten und beschleunigten Veränderungen auf drei Ebenen: Land und Meer, biochemische Kreisläufe, Artensterben und Biodiversität. Die Ausrottung von Arten, das Leerfischen der Meere und der Ausstoß von Treibhausgasen sind nur einige der sich verschärfenden Umweltprobleme. Die Identifikation von Maßnahmen in diesem Zusammenhang erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit, vor allem Naturwissenschafter/innen, Ökonom/inn/en, Soziolog/inn/en, Politikwissenschafter/innen und Historiker/innen. Immer mehr Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Umweltfragen für die Zukunft der Menschheit von überragender Bedeutung sein werden. Daher versteht Ökologische Ökonomie die Natur als lebenserhaltende Grundlage von Gesellschaft und Wirtschaft.

Der Konferenztitel "Transitions Towards a Sustainable Europe. Ecology - Economy - Policy" verdeutlicht Schwerpunkte der Konferenz - problemorientierte und politikrelevante Forschung. Im Speziellen werden Themen wie umweltorientierte Innovationen, Anteil der Wirtschaft am Klimawandel, Auswirkungen des Konsumverhaltens auf Umweltqualität, Auswirkungen von internationalem Handel auf die Lebensgrundlagen der Länder des Südens und neue Ansätze in der Bewertung von Umweltgütern (z.B. Multikriterienanalyse) erörtert. Weitere Themen sind die dynamische Komponente nachhaltiger Entwicklungen wie die europäische Umweltpolitik im Lichte der Osterweiterung.

In den letzten Jahren hat sich die Ökologische Ökonomie zu einer der wichtigsten Plattformen für die interdisziplinäre Umweltforschung entwickelt. Die European Society for Ecological Economics (ESEE) wurde im Mai 1996 in Versailles, Frankreich, gegründet und ist das regionale Chapter der Internationalen Society for Ecological Economics (ISEE), die seit 10 Jahren besteht.

Infos zum Programm bzw. Anmeldung: http://www.wu-wien.ac.at/esee2000/ E-Mail: esee2000@wu-wien.ac.at

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Herr DI Markus W. Lauboeck
Pressestelle
Tel: 01/31336/4977

Wirtschaftsuniversität Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WUP/02