Auer: Familienbund verwechselt Familienförderung mit Wahlkampfgeschenken

Die soziale Treffsicherheit darf nicht aus den Augen verloren werden

St. Pölten, (SPI) - "Der Familienbund verwechselt offenbar Familienförderung mit der Verteilung ungerechter und unsozialer Wahlkampfgeschenke an eine bestimmte Parteienklientel. Der heutige Vergleich von Vizepräsidenten Pitzinger, der zugleich ja auch eine Funktion im Land NÖ ausübt, hinkt nämlich gewaltig. So ist es sicher kein sozialer ‚Ausgleich‘, wenn familienpolitische Fördermaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip auch an jene verteilt werden, für die die Höhe dieser Leistungen maximal im Promillebereich ihrer Einkünfte meßbar ist. So kann weder Pitzinger noch ein anderer "Familienpolitiker" davon ausgehen, dass der Wegfall der Einkommensobergrenze für zusätzliche Familienförderungen oder auch das "Karenzgeld für alle" beispielsweise für Multimillionär und Großindustriellen VP-Minister Martin Bartenstein oder FP-Milliardär und Großindustriellen Thomas Prinzhorn ‚sozial‘ und vor allem gerecht ist. Auch stellt sich bei beiden wohl kaum die Frage des Ausgleichs der "Lasten und Leistungen" für Versorgungspflichten. Bei vielen Familien im unteren und mittleren Einkommensbereich dagegen aber umsomehr", kommentiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helene Auer, heutige Aussagen von Peter Pitzinger.****

"Mehr als bedenklich ist auch die Tatsache, dass die neue blauschwarze Regierung zwar immer wieder vom Sparwillen redet, für ihre Klientel aber offensichtlich Hunderte Millionen Schilling zur Verteilung bringen kann. Diese Geldmittel wären für eine Anhebung der familienpolitischen Fördermaßnahmen für untere Einkommensschichten besser verwendet. Anstatt sich um jene Sorgen zu machen, die es nicht notwendig haben, sollte sich Pitzinger besser um jene Familien kümmern, die einer tatkräftigen Hilfe bedürfen. Wenn sich der Familienbund zudem vom gesellschaftlichen Ausgleich im Rahmen des sozialen Netzes verabschieden will, so soll er dies klar sagen. Die heute von Pitzinger an den Haaren herbeigezogenen Vergleiche stellen jedenfalls der familien- und sozialpolitischen Kompetenz des Familienbundes ein schlechtes Zeugnis aus", so LAbg. Auer abschließend.
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