Trattner: "Wie die SPÖ mit Geld umgeht, ist ein Skandal"

"Das, was die SPÖ gemacht hat, ist fahrlässige Handlung, und ist durch nichts zu verantworten"

Wien, 2000-04-26 (fpd) - "Ihr Vorsitzender Viktor Klima wird sich schön bedanken mit Rosenstingl verglichen zu werden. Rosenstingl ist verurteilt worden und hat der FPÖ sehr geschadet, das will ich Ihrem Parteivorsitzenden nicht nachsagen", meinte heute der freiheitliche Budgetsprecher Abg. Mag. Gilbert Trattner in Richtung SPÖ-Fraktion.****

Kostelka habe gemeint, daß diese Aktuelle Stunde eine Themaverfehlung sei, nur sei ihm eines nicht bewußt, daß es in Österreich eine Parteienfinanzierung in der Höhe von 2,8 Mrd. Schilling gebe und davon bekomme die SPÖ eine Milliarde Schilling. "Wie die SPÖ mit diesem Geld umgeht, ist geradewegs ein Skandal", kritisierte Trattner.

Im weiteren Verlauf zitierte Trattner aus dem Rechenschaftsbericht der SPÖ, "wie die SPÖ als Kaufmann umgeht". Die SPÖ-Bundespartei habe im Jahre 1997 Mitgliedsbeiträge in der Höhe von 62 Millionen, Zuwendungen des Bundes aus der Parteienfinanzierung von 75 Millionen, also insgesamt 137 Millionen bekommen. Und von diesen 137 Millionen habe die SPÖ alleine 122 Millionen für Personal- und Büroaufwand verwendet. "Sie sind ja gar nicht in der Lage, irgendwelche Kredite zu bedienen. Die SPÖ hat das Jahr 1997 nur durch einen Verkauf von Anteilen und Beteiligungen in der Höhe von 108 Millionen über die Bühne gebracht. Im Bereich des Personal- und Büroaufwand bei den Wahlen wurde seitens der SPÖ nicht eingespart, sondern diese Partei geht mit diesem Geld um, wie ein Kaufmann, der eigentlich straffällig geworden ist", betonte Trattner.

Auch 1998 habe die SPÖ so liederlich weiter geplant, daß aus Mitgliedsbeiträgen und Parteienfinanzierung rund 135 Millionen hereingekommen seien und 132 Millionen seien aber wieder für Personal- und Büroaufwand ausgegeben worden. Die SPÖ habe laut eigenen Angaben für die EU-Wahl und für die NR-Wahl 99 insgesamt 200 Millionen ausgegeben. "Das glaubt Ihnen aber kein Mensch, denn die beiden Wahlen haben um einiges mehr gekostet, daher ist das Desaster da. Das, was die SPÖ gemacht hat, ist fahrlässige Handlung, und ist durch nichts zu verantworten", sagte Trattner.

Die SPÖ gehe in diesem Bereich aber soweit, daß diese Partei den Mut habe - in einer Zeit mit 400 Millionen Schulden - zur nächsten Bank zu gehen, um einen Kredit über 60 Millionen aufzunehmen. "Die SPÖ dümpelt von einer Fahrlässigkeit in die nächste hinein", kritisierte Trattner abschließend. (Schluß)

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