Schneebergbahn: Saisonstart mit "Dampf"

Dieselzüge kommen in zwei Wochen

St.Pölten (NLK) - Seit Samstag, 22. April, verkehren die Nostalgie-Dampfzüge der Schneebergbahn wieder - wie seit 1897 -zwischen Puchberg und der Station Hochschneeberg und bewältigen 1.218 Meter Höhenunterschied bei 9,8 Kilometer Strecke. Die zwei Diesel-Garnituren, die im Juli und im August 1999 ihren Betrieb nach intensiven Versuchsfahrten aufnahmen, sind ungefähr Mitte Mai 2000 betriebsbereit, nachdem einige Abstimmungsarbeiten vorgenommen werden und danach wieder die Abnahme durch das Verkehrsministerium erfolgen wird. Vorher waren die Arbeiten jedoch unmöglich. Praktisch bis zuletzt musste nämlich an den meterhohen Schneewänden der Bahn gearbeitet werden, sollten wenigstens die Dampfzüge rechtzeitig wieder fahren.

"Von Reparaturpausen, die für die beiden Diesel-Garnituren eine ganze Saison dauern könnte, kann jedenfalls keine Rede sein", ärgert sich der Geschäftsführer der NÖSBB, Helmut Ortner, über eine Pressemeldung. "Und dass wir im Vorjahr erst Ende Juli und Anfang August mit den beiden dieselbetriebenen Zügen fuhren, hängt ausschließlich mit der verspäteten Lieferung durch die Herstellerfirmen zusammen. Die neuen Triebwagenzüge sind Prototypen. Sie wurden also vorher nicht gebaut. Durch die verspätete Anlieferung kosteten aber auch die erforderlichen Tests und die Abstimmung der neuen Fahrzeuge wertvolle Zeit."

Jedenfalls kommen alle Passagiere bequem in die hochalpine Welt des Schneeberges. Als besonderes Eröffnungsangebot werden sie während des alleinigen Dampfbetriebes ohne Nostalgie-Zuschlag die Züge benützen können. "In drei Tagen, während den Osterfeiertagen, wurden 2.241 Beförderungen durchgeführt. Das ist absoluter Rekord für einen Saisonstart", berichtete Ortner.

Karten für die Schneebergbahn kann man, auch wenn man mit dem eigenen Fahrzeug nach Puchberg angereist war, österreichweit bei allen größeren Bahnhöfen der ÖBB und bei zahlreichen Reisebüros im Vorverkauf erwerben. Für Tarif- und Fahrplanauskünfte steht die Hotline unter der Telefonnummer 02636/3661-20 zur Verfügung.

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