Linde Gas, Linde Fördertechnik und Linde Kältetechnik blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Wien (OTS) - Die österreichischen Konzerngesellschaften der Linde AG Wiesbaden konnten ihren Umsatz 1999 um 8 % auf ATS 2.403 Mio (EUR 174,6 Mio) steigern. Davon entfallen 47 % auf Linde Gas, 38 % auf Linde Kältetechnik und 15 % auf Linde Fördertechnik. Die Beschäftigtenzahl der österreichischen Linde-Gesellschaften wuchs um 7 % auf 656 Mitarbeiter.

Linde Gas gewinnt 20.000 Kunden

Der Umsatz von Linde Gas stieg im Vorjahr um 5 % auf ATS 1.128 Mio (EUR 82,0 Mio). Durch die Integration der Alpenländischen Industriegase in Lambach und die Übernahme des Kohlensäurewerkes Securitas in Klagenfurt wurden 20.000 Kunden gewonnen. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 9 % auf 325 Beschäftigte. Die Investitionen beliefen sich auf ca. ATS 150 Mio (EUR 10,9 Mio).

Linde Gas setzte 1999 Akzente im Betrieb von Fahrzeugen mit Erdgas. Als Pilotprojekt wurde bei der Brauerei Puntigam in Graz eine Erdgas-Tankstelle für den Betrieb der Stapler-Flotte errichtet. Die Fahrzeuge werden so kostengünstiger und umweltfreundlicher betrieben. In Kooperation mit Linde Fördertechnik werden heuer weitere derartige Projekte umgesetzt, so etwa für die Stadt Linz. Mit der OMV unterzeichnete Linde Gas einen Zusammenarbeitsvertrag. Bis zum Sommer 2000 errichten die beiden Unternehmen in Wien, Schwechat und Linz öffentliche Erdgas-Tankstellen für Kraftfahrzeuge.

Für 2000 erwartet Linde Gas eine Steigerung des Umsatzes um über 6 % auf rund ATS 1.200 Mio (EUR 87,2 Mio). Die Investitionsausgaben werden sich auf mehr als ATS 300 Mio (EUR 21,8 Mio) verdoppeln. Der Großteil entfällt hier auf die weitere Optimierung der Sauerstoff-Stickstoff-Anlagen bei Voest-Alpine Stahl.

Linde Kältetechnik: Umsatzplus von 25 %

Durch hohe Investitionen des Lebensmittelhandels konnte Linde Kältetechnik 1999 den Umsatz um 25 % steigern. Mit 235 Mitarbeitern wurde ein Umsatz von ATS 903 Mio (EUR 65,6 Mio) erwirtschaftet. Die Zusammenschlüsse und Konzentrationen im Lebensmittelhandel führten zu Umbauten in den Filialen, die den Absatz von Kühlanlagen vorantrieben.

Linde Kältetechnik beliefert fast alle namhaften Lebensmittelketten und ist im Supermarktbereich in Österreich klarer Marktführer. Das Unternehmen betreut das gesamte Spektrum an gewerblichen und industriellen Kälteanlagen. Von Wien aus werden auch die Märkte Slowenien und Kroatien mit der kompletten Produktpalette betreut.

Linde Fördertechnik: Erfreuliche Entwicklung bei

Elektrostaplern und Lagertechnik

Das Geschäftsjahr 1999 verlief für Linde Fördertechnik im Bereich Elektro-Stapler und bei Lagertechnikgeräten besonders erfolgreich. Mit 96 Mitarbeitern wurde ein Umsatz von ATS 372 Mio (EUR 27,0 Mio) erwirtschaftet. Aufgrund der Ausgliederung des Ungarngeschäftes lag der Wert unter jenem von 1998 mit ATS 417 Mio (EUR 30,3 Mio). Der Geschäftsgang der Linde Fördertechnik in Ungarn hatte sich derart erfolgreich entwickelt, dass das Nachbarland Österreichs im Vorjahr als eigene Gesellschaft ausgegliedert wurde. Linde Fördertechnik erwirtschaftete im Vorjahr rund 23 % des Umsatzes bzw. ATS 87 Mio (EUR 6,3 Mio) im Export. Das Unternehmen liefert nach Slowenien, Kroatien, Jugoslawien, Bosnien und Mazedonien.

Sehr erfolgreich startete 1999 die neue Outsourcing-Sparte. Unternehmen wie Agrolinz Melamin und Buhl haben ihren Stapler-Fuhrpark bereits an Linde Fördertechnik ausgelagert.

Das Investitionsvolumen belief sich 1999 auf ATS 17 Mio (EUR 1,2 Mio). Für das Jahr 2000 rechnet Linde Fördertechnik mit einer Umsatzsteigerung um 13 % auf rund ATS 420 Mio (EUR 30,5 Mio).

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