Muzik: Drohen Pendlern Bahn-Preiserhöhungen bis zu 20 Prozent?

Regierung kürzt Tarifstützungen, ÖBB-Personenverkehr möchte Pendler vermehrt zur Kasse bitten

St. Pölten, (SPI) - "Umfassende Aufklärung über die geplanten Preiserhöhungen im ÖBB-Nahverkehr im Zuge der jüngsten Budgetkürzungen der Bundesregierung für die Bahn", fordert der Verkehrssprecher der NÖ-Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik. "Die Regierung will die Zuschüsse für die Verkehrsverbünde um 15 Prozent kürzen. Dies würde bedeuten, dass rund 300 Millionen Schilling für die Tarifstützungen im Nahverkehr, die vor allem Hunderttausenden Pendlern zu gute kommt, massiv gekürzt werden. ÖBB-Personenverkehrsdirektor Stindl hat über die Medien bereits ankündigen lassen, dass diese ‘Verluste’ direkt auf die Fahrpreise umgelegt werden sollen, was Preiserhöhungen im Ausmaß von bis zu 20 Prozent nach sich ziehen würde", befürchtet Muzik.****

"Diese Politik der Bundesregierung, die sich eindeutig gegen den öffentlichen Verkehr richtet, ist strikt abzulehnen. Anstatt die Tarife zu stützen und damit mehr Menschen den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel schmackhaft zu machen, treibt die blauschwarze Koalition die Fahrpreise immer mehr in die Höhe. Faktum ist weiter, dass vor allem jene, die für ihre Arbeit auf die Nutzung öffentlicher Verkehrswege angewiesen sind, noch mehr belastet werden. Pendler und Familien zahlen die Zeche für eine völlig fehlgeleitete Verkehrspolitik, die zudem auch die Sicherheit auf unseren ohnehin bereits überlastete Straßen verschlechtert. Denn immer weniger Menschen werden von ihrem Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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