Thermische Gebäudesanierung 2000

Wien (OTS) - Förderungsprozedere wird vereinfacht. Umweltministerium fördert jetzt auch die Sanierung von Bürogebäuden. =

Die thermische Gebäudesanierung erzielt besonders
hohe Effekte, was die Energieeinsparung und damit verbundene Kyoto-relevante CO2-Reduktion betrifft. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft stellt daher auch heuer wieder ATS 25 Mio. zur Förderung dieser ökologisch und ökonomisch sinnvollen Maßnahmen bereit. In den vergangenen drei Jahren standen bereits drei Tranchen mit einem Volumen von insgesamt ATS 32,1 Mio. zur Verfügung. Neu bei der 4. Tranche: Das Förderungsprozedere wird derzeit für die Antragsteller deutlich vereinfacht. Die hohen formalen Anforderungen der Förderungsausschreibungen in den Jahren 1997 bis 1999 wurden stark reduziert. Weiters wird neben der Sanierung von Heimen und Beherbergungsbetrieben (Zielgruppe der bisherigen Förderungen) auch die Sanierung von Bürogebäuden möglich sein. Von der Förderung 2000 können somit profitieren:

· Beherbergungsgewerbe (Klein- und Mittelunternehmen) mit mehr als zehn Betten

· Heime (z. B. Jugendheime, Seniorenheime, Studentenheime), sofern es sich um eigenständige Betriebe handelt und die Kosten nicht durch eine Gebietskörperschaft zu tragen sind

· Kindergärten und Horte, sofern es sich um eigenständige Betriebe handelt

· Privatschulen

· Bürogebäude, sofern der Anteil der beheizten Fläche zu mehr als 50 % als Büro genutzt wird

· Contractoren, die Maßnahmen zur thermischen Gebäudesanierung für einen der oben genannten Betriebe auf eigenes Risiko durchführen

Weitere Details zur Förderung 2000

Art und Ausmaß der Förderung: 25 % bzw. 30 %, in Abhängigkeit vom erreichten Wärmedämmstandard:

25 % Förderung bei einer Energiekennzahl kleiner als 75 kWh/m2 a

30 % Förderung bei einer Energiekennzahl kleiner als 50 kWh/m2 a

Fristen: Einreichung bis 1. September 2000

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss ausbezahlt.

Detailinformationen: Kommunalkredit Austria AG
Dipl.-Ing. Alexander Schmidt
Tel.: 31 6 31-240
Fax.: 31 6 31-106
E-Mail: A.Schmidt@kommunalkredit.at
Als Download www.kommunalkredit.at

Erste Erfolge 1997 bis 1999

Unterstützt durch die Fachberatungen der Wirtschaftskammern, Energiesparverbände, Energieagenturen, Umweltberatungen und Energieinstitute wurde die Anzahl der erfolgreichen Projekte in den drei Jahren kontinuierlich gesteigert. Aus allen Bundesländern kommen Förderungsansuchen mit hoher Qualität zur Kommunalkredit, die im Auftrag des Umweltministeriums mit dem Management der Förderung betraut ist. Insgesamt wurden seit Einführung des Schwerpunktes "Thermische Gebäudesanierung" 96 Anträge bearbeitet. 54 Projekte mit einem Investitionsvolumen von ATS 159,9 Mio. kamen im Rahmen der ersten drei Tranchen zum Zug und erhielten eine Förderung. Die anderen Projekte mussten großteils aus formalen Gründen abgelehnt werden.

Alle Projekt wurden im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt.

Die Förderhöhe lag auch bisher - abhängig von der durch die Sanierung erreichten Energiekennzahl (Maß für den theoretischen Bedarf an Heizenergie) - zwischen 25 % und 30 % des umweltrelevanten Investitionsvolumens.

Insgesamt wird durch die Sanierung der bisher genehmigten Projekte eine CO2-Reduktion von 4.620 Tonnen pro Jahr erzielt, dies entspricht in etwa der Emission von rund 1.000 Haushalten.

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