- 26.04.2000, 08:21:07
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- OTS0025
Thermische Gebäudesanierung 2000
Förderungsprozedere wird vereinfacht. Umweltministerium fördert
jetzt auch die Sanierung von Bürogebäuden. =
Wien (OTS) - Die thermische Gebäudesanierung erzielt besonders
hohe Effekte, was die Energieeinsparung und damit verbundene
Kyoto-relevante CO2-Reduktion betrifft. Das Bundesministerium für
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft stellt daher
auch heuer wieder ATS 25 Mio. zur Förderung dieser ökologisch und
ökonomisch sinnvollen Maßnahmen bereit. In den vergangenen drei
Jahren standen bereits drei Tranchen mit einem Volumen von insgesamt
ATS 32,1 Mio. zur Verfügung. Neu bei der 4. Tranche: Das
Förderungsprozedere wird derzeit für die Antragsteller deutlich
vereinfacht. Die hohen formalen Anforderungen der
Förderungsausschreibungen in den Jahren 1997 bis 1999 wurden stark
reduziert. Weiters wird neben der Sanierung von Heimen und
Beherbergungsbetrieben (Zielgruppe der bisherigen Förderungen) auch
die Sanierung von Bürogebäuden möglich sein. Von der Förderung 2000
können somit profitieren:
· Beherbergungsgewerbe (Klein- und Mittelunternehmen) mit mehr als
zehn Betten
· Heime (z. B. Jugendheime, Seniorenheime, Studentenheime), sofern
es sich um eigenständige Betriebe handelt und die Kosten nicht durch
eine Gebietskörperschaft zu tragen sind
· Kindergärten und Horte, sofern es sich um eigenständige Betriebe
handelt
· Privatschulen
· Bürogebäude, sofern der Anteil der beheizten Fläche zu mehr als
50 % als Büro genutzt wird
· Contractoren, die Maßnahmen zur thermischen Gebäudesanierung für
einen der oben genannten Betriebe auf eigenes Risiko durchführen
Weitere Details zur Förderung 2000
Art und Ausmaß der Förderung: 25 % bzw. 30 %, in Abhängigkeit vom
erreichten Wärmedämmstandard:
25 % Förderung bei einer Energiekennzahl kleiner als 75 kWh/m2 a
30 % Förderung bei einer Energiekennzahl kleiner als 50 kWh/m2 a
Fristen: Einreichung bis 1. September 2000
Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss
ausbezahlt.
Detailinformationen: Kommunalkredit Austria AG
Dipl.-Ing. Alexander Schmidt
Tel.: 31 6 31-240
Fax.: 31 6 31-106
E-Mail: A.Schmidt@kommunalkredit.at
Als Download www.kommunalkredit.at
Erste Erfolge 1997 bis 1999
Unterstützt durch die Fachberatungen der Wirtschaftskammern,
Energiesparverbände, Energieagenturen, Umweltberatungen und
Energieinstitute wurde die Anzahl der erfolgreichen Projekte in den
drei Jahren kontinuierlich gesteigert. Aus allen Bundesländern kommen
Förderungsansuchen mit hoher Qualität zur Kommunalkredit, die im
Auftrag des Umweltministeriums mit dem Management der Förderung
betraut ist. Insgesamt wurden seit Einführung des Schwerpunktes
"Thermische Gebäudesanierung" 96 Anträge bearbeitet. 54 Projekte mit
einem Investitionsvolumen von ATS 159,9 Mio. kamen im Rahmen der
ersten drei Tranchen zum Zug und erhielten eine Förderung. Die
anderen Projekte mussten großteils aus formalen Gründen abgelehnt
werden.
Alle Projekt wurden im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt.
Die Förderhöhe lag auch bisher - abhängig von der durch die
Sanierung erreichten Energiekennzahl (Maß für den theoretischen
Bedarf an Heizenergie) - zwischen 25 % und 30 % des umweltrelevanten
Investitionsvolumens.
Insgesamt wird durch die Sanierung der bisher genehmigten Projekte
eine CO2-Reduktion von 4.620 Tonnen pro Jahr erzielt, dies entspricht
in etwa der Emission von rund 1.000 Haushalten.
Rückfragehinweis: Cornelia Schragl-Kellermayer
(Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 01/31 6 31-532)
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