30 Todesopfer in der Osterferienwoche, allein 12 zum Osterwochenende

KfV-Appell für Rückreiseverkehr: Angepaßt Fahren, kein Alkohol, ausreichend Abstand und Angurten

Wien (OTS) - Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - das KfV fordert ein nationales Verkehrssicherheitsprogramm und Bekenntnis der Bundesregierung zur Verkehrssicherheit. Für den noch ausstehenden Rückreiseverkehr appelliert das KfV an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die "Spielregeln" im Straßenverkehr zu halten: angepaßte Geschwindigkeit, ausreichendes Abstandsverhalten, kein Alkohol und Angurten. Denn die Osterferienwoche forderte bereits einen hohen Blutzoll: 30 Menschen mußten ihr Leben lassen.

Allein von Karfreitag bis einschließlich Ostersonntag sind 12 Verkehrstote und 511 Verletzte zu beklagen. Es haben sich 372 Unfälle mit Personenschaden ereignet. Damit sind bereits bei der vorläufigen Osterwochende-Unfall-Bilanz alle statistischen Basisdaten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: plus 3 Verkehrstote (1999: 9 Tote), plus 115 Verletzte (1999: 287 Verletzte), plus 85 Unfälle mit Personenschaden (1999: 287 UPS). Dieser Anstieg erwies sich trotz verstärkter Kontrolle der Exekutive, allein am Ostersonntag kam es zu 90 Führerscheinabnahmen und 10.327 Anzeigen wegen erhöhter Geschwindigkeit.

Angesichts dieser katastrophalen Unfallzahlen fordert das KfV von der Bundesregierung ein Bekenntnis zur Verkehrssicherheit und ein nationales Verkehrssicherheitsprogramm, das Schritt für Schritt umgesetzt werden muß. "Um die steigenden Unfallzahlen wieder zu senken, muß ein gezieltes Maßnahmenpaket umgesetzt werden", sagt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann und fährt fort: "das KfV hat bereits ein umfassendes Sicherheitskonzept angedacht. Gemeinsam mit den Verantwortlichen müssen wir den Auftrag für die Sicherheit auf unseren Straßen annehmen.? Es gibt keinen verkehrsgerechten Menschen, daher muß man den Verkehr menschengerecht gestalten.

Wien, 23. April 2000

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