ÖGJ: Zivildienst auf acht Monate verkürzen

Unterstützung für Aktion "Einzelschicksal"

Wien (ÖGJ). "Der Zivildienst soll auch acht Monate verkürzt werden", fordert der Bundesjugendsekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Stefan Maderner. Erst dadurch könne der vom Innenminister immer wieder in den Mund genommene Gleichheitsgrundsatz zwischen Zivildiener und Präsenzdiener auch in die Praxis umgesetzt werden.++++

Derzeit beträgt die Dauer des Zivildienstes zwölf Monate, jene des Präsenzdienstes acht Monate. Maderner: "Das entspricht sicher nicht dem Gleichheitsgrundsatz. Da kann der Herr Innenminister noch so lange darüber schwafeln." Der Bundesjugendsekretär sieht in einer Verkürzung der Zivildienstdauer aber auch noch einen anderen Vorteil. Maderner: " Ein um vier Monate verkürzter Zivildienst würde aus zwei Zivildienststellen drei machen. Die Wartezeit würde sich dadurch verkürzen, ohne dass zusätzliche Budgetmittel aufgewendet werden müssten. Ich gehe davon aus, dass Herr Strasser der Mathematik mächtig ist und dieses Rechenbeispiel nachvollziehen kann.

Maderner unterstützt auch die vor wenigen Tagen gestartete Aktion "Einzelschicksale" der Plattform Zivildienst. Im Rahmen dieser Aktion werden die Zivildiener der Volksanwaltschaft ihre persönliche Situation vortragen. Maderner: "Diese Aktion wird von uns voll unterstützt."
Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Plattform unter www.zivildienst.at(ff).

ÖGB, 24. April 2000 Nr. 303

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