Dirnberger appelliert an Schüssel für Patienten zu entscheiden

Waneck pervertiert Rechtssystem und Regierungsabkommen

Wien (OTS) - Das Vorhaben von Staatssekretär Waneck zur verschuldensunabhängigen Patientenentschädigung ist eine Pervertierung unseres Rechtssystems. Nicht der, der den Patienten Schaden zufügt, also Ärzte oder Pharmaindustrie, sollen zahlen, sondern die Opfer, die Patienten selbst. "So etwas kann Waneck nur einfallen, weil er selbst lange Spitalsarzt war und nun seine ehemaligen Kollegen schützen will", kritisiert Ak-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB).

Dirnberger appelliert daher an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, diesen Plan von Staatssekretär Waneck zu stoppen. "Waneck pervertiert nicht nur das Rechtssystem, in dem er die Opfer die Entschädigung für Fehler der Ärzte und der Pharmaindustrie zahlen lassen will, sondern er pervertiert auch das Regierungsabkommen. Darin war die verschuldensunabhängige Patientenentschädigung vorgesehen. Die AK habe das jahrelang gefordert und war mit der Verankerung im Regierungsabkommen zufrieden. Dem weicht nun Enttäuschung, aber es zeigt auch klar auf, dass die Partei von Staatssekretär Waneck keinesfalls Politik für den sogenannten kleinen Mann macht, sondern Ärzte und Pharmakonzerne schützen und Patienten belasten will", zeigt Dirnberger die Belastungspläne von Staatssekretär Waneck auf.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Dirnberger,
Tel. 01-58883-1706

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS