LHStv. Bauer: Wanek-Ankündigung über zusätzliche Kassenärzte gehen in die gleiche Richtung wie Bemühungen in NÖ

St. Pölten, (SPI) - "Die Ankündigung von Gesundheitsstaatssekretär Wanek, langfristig bis zu 1.000 Ärzteplanstellen mehr bei den niedergelassenen Ärzten zuzulassen, ist grundsätzlich als positiv zu bewerten. Allerdings müssen dieser Ankündigung raschest Taten folgen, denn die Versorgungssituation der Bevölkerung muß kurzfristig verbessert werden. Eine Bedarfserhebung des Landes Niederösterreich im vergangenen Jahr hat allein für unser Bundesland Wünsche von rund 400 zusätzlichen Ärzten im niedergelassenen sowie im Facharztbereich ergeben", kommentiert Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer die Aussagen Waneks.****

"Zur Durchsetzung dieser Maßnahme ist es allerdings mit Ankündigungen nicht getan. Vielmehr müssen nun in Verhandlungen mit der Ärztekammer und den Versicherungsträgern Modalitäten einer dichteren Versorgung ausverhandelt und ein Mitspracherecht der Länder verankert werden. Im eigenen Handlungsbereich hat Niederösterreich bereits Maßnahmen gesetzt, die zu einer Steigerung der niedergelassenen Ärzte geführt haben", so der NÖ-Gesundheitsreferent weiter.

Zur Diskussion um den von Wanek geplanten Versicherungsfonds für Behandlungsfehler in Spitäler merkt Bauer an, "dass dies eine Konzeption ist, die den Patienten zur Kassa bittet, wofür er nicht verantwortlich ist. "Eine Umkehr der Versicherungsleistung, dass der Geschädigte für Fehlleistungen anderer zu zahlen hat, ist nicht das, was wir den Patienten zumuten können. Es muss jedenfalls auch weiterhin gewährleistet sein, dass bei nachweisbaren Ärztefehlern die Schuldtragenden die Entschädigungsleistungen zu tragen haben. Darüber hinaus wird von mir die Einrichtung eines Härtefonds für Patienten angestrebt. Die massive Verteuerung des Spitalsverpflegungsgeldes ist jedenfalls eine weitere Belastung für sozial schwächere Bevölkerungsschichten durch diese Regierung", so LHStv. Dr. Bauer abschließend.
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