Schmid überprüft Möglichkeit für rein elektronisches Mautsystem

Die am Dienstag gestartete Ausschreibung sei keinesfalls als endgültige ministerielle Zustimmung zum dualen System des Asfinag zu werten, stellt Verkehrsminister DI Michael Schmid klar. "Ich bin seit 1. April 2000 für den Straßenverkehr zuständig. Die Ausschreibung wurde bereits lange vor meiner Zeit vorbereitet und fixiert", so Schmid, dem vor allem wichtig ist, daß der Einführungstermin der kilometerbezogenen Lkw-Maut (1. Juli 2002) gehalten werden kann.

Bis zum Erreichen der Ausschreibungsfrist in ca. zwei Monaten will Schmid prüfen, ob bei der Einhebung der Maut durch ein rein elektronisches System - ohne Mauthütten - auch die erforderliche Kontrolle gewährleistet ist. Wie das deutsche Verkehrsministerium bestätige, sei es nicht zwingend notwendig, eine sehr kostenintensive manuelle Komponente (Errichtung der Mautstellen sowie hohe Personalkosten) zu installieren. "Es darf allerdings nicht so sein, daß dreißig Prozent aller kostenpflichtigen Lkw die Maut nicht bezahlen und wir keine Chance haben, diese Mautpreller zu belangen", formuliert der Minister die Anforderungen an die Elektronik.

Sollte die Elektronik dies nicht gewährleisten,, komme das duale Asfinag-System. All jenen Kritikern am Asfinag-Modell, insbesondere aus den Reihen der Wirtschaft, schreibt der Minister folgendes ins Stammbuch. "Die Bemautung über Mautstellen und Mauthütten wurde von Ex-Minister Hannes Farnleitner erfunden und betrieben."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Volker Höferl
Tel.: (01) 711 62 - 8251

Büro des Bundesministers

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM/NVM