Wiener ÖVP-Obmann Görg schließt Neuwahlen im Herbst nicht mehr aus

"Die FPÖ verhält sich konstruktiver als erwartet"

Wien (OTS) - In einem Interview mit dem am Freitag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT schließt der Wiener ÖVP-Obmann Bernhard Görg vorzeitige Neuwahlen im Herbst für Wien nicht mehr aus. Görg:
"Wenn der Michael Häupl zu mir kommt und sagt, ich will im Herbst wählen, dann wählen wir." Eine Kandidatur des Wiener Stadtrates Peter Marboe als Spitzenkandidat bei den Wiener Kommunalwahlen lehnt Görg weiter kategorisch ab: "Den Delegierten am Parteitag muß klipp und klar sein, daß es Bernhard Görg nur im Doppelpack als Parteiobmann und Spitzenkandidat gibt."

Überraschend milde Worte findete Görg erstmals zur Regierungsbeteiligung der Freiheitlichen: "Die FPÖ verhält sich wesentlich konstruktiver, als ich das erwartet habe. Wenn sie das durchhält, dann respektiere ich das. Allerdings sind mehr als zweieinhalb Monate notwendig, bevor ich mein Mißtrauen endgültig in die Ecke stelle."

Als Szenario nach der Wahl schließt Görg eine Koalition mit den Freiheitlichen auf Wiener Ebene weiter aus, kann sich aber neben der Koalition mit der SPÖ erstmals den Gang in die Opposition vorstellen. Görg zu FORMAT: "Auch die Opposition ist eine Möglichkeit."

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