"Zehn Jahre offene Grenze Österreich - Tschechien"

Neue Broschüre der Waldviertel-Akademie präsentiert

St.Pölten (NLK) - Höhepunkt des 11. Symposions "Die Zivilgesellschaft an der Grenze: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft", das vom 13. bis 15. April in den Grenzstädten Litschau und Neubistritz stattfand, war die Präsentation der Dokumentation "Zehn Jahre offene Grenze Österreich - Tschechien". Der Dokumentation liegt die gleichnamige Ausstellung zu Grunde, die 1999 neben fünf österreichischen und drei tschechischen Grenzstädten in St.Pölten und Wien zu sehen war und die derzeit in Brünn Station macht. Darin wird die Entwicklung im Grenzland seit dem Fall des "Eisernen Vorhanges" 1989 von der anfänglichen Euphorie über den bald einkehrenden Alltag mit Ernüchterung, Gleichgültigkeit, Desinteresse, ja sogar Ablehnung der neuen Nachbarschaft bis hin zur jetzt beginnenden Phase der Normalisierung nachgezeichnet.

Schlaglichtartig entsteht dabei ein buntes Bild: Von der Grenze als Aufmarschgebiet für Zwergenhändler und Billig-Prostituierte, vom reichen Österreicher und armen Tschechen und auch umgekehrt, von der noch immer "schweren" Last der Geschichte, von gemeinsamer Sprache und Sprachlosigkeit, von Partnerschaften, Schul- und Sportkontakten, gemeinsamen und getrennten Wegen in Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Wissenschaft und von verschiedenen Lebensentwürfen und Lebensbedingungen, die das Versehen so schwer machen. In einer Zeittafel werden die wichtigsten Ereignisse, die Tschechen und Österreicher seit 1945 bewegt haben, nachgezeichnet.

Die durchgängig vierfarbige Broschüre kann bei der Waldviertel Akademie unter 02842/53737, e-mail waldviertel.akademie@wvnet.at zum Preis von 78 Schilling bezogen werden.

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