Schülerlotsen: Stadt Wien unterstützt die Wiener Polizei

Die Sparmaßnahmen des Innenministeriums, stossen bei Verkehrsstadtrat Svihalek auf Kritik und Unverständnis

Wien, (OTS) Wiens Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek und Polizei-Generalin-spektor Franz Schnabl haben am Donnerstag gemeinsam die Lösung des Problems "zu wenig Zivildiener als Schülerlotsen vorgesehen", präsentiert. Danach wird die Stadt Wien, die für die Tätigkeit der Schülerlotsen notwendigen Geldmittel für heuer aus dem Verkehrssicher-heitsfonds der Stadt Wien zur Verfügung stellen. Svihalek betonte, er werde selbstverständ-lich sehr gerne das Problem fehlender Schülerlotsen durch die finanzielle Bereitstellung von ca. einer halben Million Schilling zu lösen helfen. Allerdings sei die finanzielle Unterstützung nur für die restlichen sieben Monate des heurigen Jahres gedacht. Svihalek: "Ich hoffe, in die-ser Zeit wird sich
das Innenministerium um eine saubere Lösung des Problems bemühen. Es darf nicht auf Kosten der Sicherheit jedes einzelnen Bürgers gehen: Bestimmte Kreu-zungen in dieser Stadt könnten ohne den Einsatz von Schülerlotsen auf gar keinen Fall rei-bungslos und schon gar nicht ohne Gefahrenmomente existieren." Generalinspektor Franz Schnabl von der Bundespolizeidirektion Wien freute sich über die rasche Hilfsbereitschaft des Verkehrs-stadtrates und wies daraufhin, dass derzeit 194 Schulwegsicherheitspunkte zu be-treuen sind, wofür der Sicherheitswache zusätzlich 81 Zivildiener und 135 Privatpersonen (Schülerlotsen) abwechselnd zur Verfügung stünden.****

Für die Schulwegsicherung werden täglich 900 Stunden seitens der Schulwegsi-cherer aufgewendet.

Hinsichtlich des Zeitaufwandes für die Schulwegsicherungsmaßnahmen fallen täglich ca. 900 Stunden an. Davon entfallen 350 Stunden auf Zivildiener und 75 Stunden auf Privatpersonen. Für die Sicherheitswache bleiben noch 475 Stunden für die Schulwegsicherungen. Die Schulwegsicherheit der Privatpersonen wird von Mitgliedern des Vereines "Interessengemeinschaft zur Schulwegsicherung" ehrenamtlich und unentgeltlich durchge-führt. Wie Generalinspektor Schnabl
anmerkte, werden ab 1. Juli 2000 dem Innenressort keine
Zivildiener zur Dienstleistung zugewiesen. Bei gleich bleibender Vorgangsweise würde das für die Sicherheitswache einen zeitlichen Aufwand von etwa 800 Stunden täglich bedeuten.

Die Sicherheitspunkte sind in der Regel morgens zwischen 7.30 und 8.15 Uhr besetzt. Zu-sätzlich sind in 139 Fällen eine zweimalige Schülerwegssicherheitsbesetzung, in 30 Fällen eine dreimalige Besetzung sowie in 12 Fällen eine Besetzung zu Mittag erforderlich. (Schluss) hl

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