Generali Vienna: Neue Märkte mit starkem Wachstum

Neben dem Stamm-Markt Österreich gewinnen die neuen Märkte Zentral-Osteuropas stark an Bedeutung. Schon 11 % der Prämien stammen aus den neuen Märkten.

Wien (OTS) - Mehr als 11 % ihres gesamten Prämienaufkommens in Höhe von 2,19 Mrd. Euro/30,2 Mrd. ATS erzielt die Generali Vienna-Gruppe bereits auf ihren nicht-österreichischen Märkten. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Anteil bis zum Ende des neuen Jahrzehnts schrittweise auf 20 bis 25 Prozent erhöhen wird," skizziert Konzernchef Dr. Dietrich Karner das Wachstumspotenzial dieser Märkte. Als Beispiel nennt er die Entwicklung in Ungarn, wo die Gruppe seit 1989 tätig ist: "Seither ist unser Prämienaufkommen auf diesem Markt auf 198,23 Mio. Euro/2,7 Mrd. ATS gestiegen, das sind immerhin 9 % des gesamten Prämienvolumens unserer Gruppe." Nicht zu unterschätzen seien auch die Entwicklungsmöglichkeiten der anderen zentral-osteuropäischen Märkte der Gruppe, insbesondere Polen, wohin die Gruppe 1999 expandierte. ****

Österreich:

Auf dem Stamm-Markt Österreich liegen die Wachstumspotentiale vor allem in der Lebensversicherung mit ihren zahlreichen Varianten zum Aufbau von Vermögen und zur persönlichen Altersvorsorge. Dementsprechend wuchs das Prämienaufkommen um 3,6 % auf 1,80 Mrd. Euro/24,8 Mrd. ATS. Für das Jahr 2000 wird ein weiterer Zuwachs erwartet, unter anderem auch deshalb, weil zu Jahresbeginn eine Vertriebskooperation der Generali Versicherung mit der Allgemeinen Vermögensberatung AVBG angelaufen ist. Die AVBG - eine Tochtergesellschaft der Deutschen Vermögensberatung DVAG, die ein wichtiger Vertriebspartner der zur internationalen Generali Group zählenden Aachener Münchener Gruppe ist - verfügt in Österreich über ein Vertriebsnetz mit rund 900 Finanzberatern. Sehr gut entwickelt sich auch die Kooperation mit der 3 Banken-Gruppe im Versicherungs-und Finanzbereich.

Ungarn:

Die 1999 aus der Fusion von Generali-Budapest und Providencia entstandene Generali Providencia erzielte ein Prämienwachstum (auf Schilling-Basis) von 12,9 %. Mit Prämien von 195,96 Mio. Euro/2,7 Mrd. ATS hat sie ihren zweiten Marktplatz in Ungarn erreicht; der Marktanteil beträgt 16,8 %. Auch der Reiseversicherer Europai hat wieder kräftig zugelegt, und zwar um 19,5 % auf 2,27 Mio. Euro/31,2 Mio. ATS.

Tschechien:

Die Generali Pojistovna konnte ihr Prämienaufkommen um 16,2 % auf 36,07 Mio. Euro/496,3 Mio. ATS steigern. Da mit 1. Jänner 2000 das Monopol in der Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschafft wurde, begann bereits in den letzten Monaten des Vorjahres ein starker Run auf die Autobesitzer. Die Generali erreichte bisher in dieser neuen Sparte einen Marktanteil von 2,7 %.

Slowakei:

Die slowakische Gesellschaft forcierte 1999 den Aufbau des eigenen Vertriebes, was sich mit einer Prämiensteigerung um 45,3 % auf 2,35 Mio. Euro/32,4 Mio. ATS niederschlug.

Slowenien:

Auch in Slowenien wurde der Aufbau eines eigenen Vertriebsnetzes in Angriff genommen. Das Prämienvolumen wurde auf 4,99 Mio. Euro/68,7 Mio. ATS fast verdreifacht.

Rumänien:

Die erstmals in den Konzernabschluss einbezogene und nunmehr als Generali Asigurari firmierende Gesellschaft war bisher ausschließlich in der Nicht-Lebensversicherung tätig und erzielte Prämien von 4,88 Mio. Euro/67,1 Mio. ATS. Schon in den nächsten Monaten startet auch der Verkauf von Lebensversicherungen auf diesem schwierigen Markt.

Polen:

Die beiden polnischen Generali-Gesellschaften haben in der zweiten Jahreshälfte ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Bis zum Jahr 2004 will die Generali auf dem polnischen Versicherungsmarkt, auf dem derzeit 66 Versicherungsunternehmen tätig sind, einen Marktanteil von 2 % und damit den sechsten Marktrang erreichen. Derzeit ist die Generali mit 16 Geschäftsstellen in allen Regionen Polens vertreten. Ein Customer Care Center in Warschau übernimmt zentral die Polizzierung und das Schadenmanagement, ein Call Center ist geplant.

Fotohinweis: Vor wenigen Tagen übersiedelte die Generali in Warschau in ein neues Gebäude. Wir senden Ihnen gerne ein Foto des Gebäudes per E-Mail im jpeg-Format.

Marktanteile 1999 in den Märkten der Generali Vienna-Gruppe

in Prozent

Österreich
Generali Vienna Gruppe gesamt 16,4
1. Uniqa 13,2
2. Wr. Städtische 12,0
3. Generali 10,5
4. Allianz Elementar 10,2
5. Interunfalll 5,7

Europäische 0,2
Prämien Gesamtmarkt (Mrd. ATS) 149,1
Prämien pro Einwohner (US-$) 1.349

Ungarn
Generali Vienna-Gruppe gesamt 17,0
1. Hungaria 29,4
2. Generali-Providencia 16,8
3. AB-Aegon 16,2

Europai 0,2
Prämien Gesamtmarkt (Mrd. ATS) 16,0
Prämien pro Einwohner (US-$) 115

Tschechien
Generali 2,1
1. Ceska Pojistovna 53,6
2. Kooperativa 11,7
3. IPB Pojistovna 9,5
Prämien Gesamtmarkt (Mrd. ATS) 23,8
Prämien pro Einwohner (US-$) 169

Slowakei
Generali 0,4
1. Slovenska Poistovna 52,6
2. Kooperativa 8,5
3. Allianz 7,5
Prämien Gesamtmarkt (Mrd. ATS) 7,7
Prämien pro Einwohner (US-$) 104

Slowenien
Generali SKB 0,5
1. Triglav 43,8
2. Maribor 14,8
3. Adriatic 8,3
Prämien Gesamtmarkt 1-9/1999
(Mrd. ATS) 9,2
Prämien pro Einwohner (US-$) 333

Rumänien
Generali Asigurari 1,9
Prämien Gesamtmarkt (Mrd. ATS) 3,7
Prämien pro Einwohner (US-$) 11

Polen
Markteintritt der Generali 1999
1. PZU 56,6
2. Warta 8,8
3. CU NA Zycie 7,2
Prämien Gesamtmarkt 1-9/1999
(Mrd. ATS) 43,9
Prämien pro Einwohner (US-$) 116

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