AKNÖ-Präsident Staudinger: Unternehmer schulden Kassen 9,3 Milliarden!

Ablehnung für Krankenkassen-Finanzierung auf Kosten der Beschäftigten

Wien (OTS).- "Bevor die Unternehmer nicht endlich ihre gewaltigen Beitragsrückstände bei den Krankenkassen berappen, darf es keine weiteren Belastungen für die Beschäftigten geben." Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer NÖ, Josef Staudinger, zur aktuellen Diskussion um die Krankenkassen-Finanzierung fest. Es sei einfach skandalös, wenn die Regierung auf der einen Seite den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer massiv Geld aus der Tasche zieht, es auf der anderen Seite aber den Dienstgebern gestattet, rund 9,3 Milliarden (in NÖ 1,3 Milliarden) den Krankenkassen schuldig zu bleiben, so Staudinger.

Der AKNÖ-Präsident lehnt abermals den unsozialen "Sickl/Waneck-Krankenbelastungspakt" inklusive neuer Selbstbehalte kategorisch ab, da er zu einer Sanierung der Krankenkassen ausschließlich auf dem Rücken der Beschäftigten und auf Kosten der Versicherten führt. Durch die neuen Selbstbehalte, die Ambulanzgebühr und die Verteuerung des Spitalsaufenthaltes werden sozial Schwache, Pensionisten und Familien besonders hart getroffen. Es sei einfach ungeheuerlich, dass die Unternehmen keinen Beitrag leisten, sondern im Gegenteil dem Staat Milliarden an Steuergeldern und der Sozialversicherung Milliarden an Beiträgen schuldig bleiben dürfen.

Für den AKNÖ-Präsidenten müssen bei der Finanzierung der Krankenkassen 4 Grundsätze gelten:

1. Eintreibung aller Beiträgsrückstände der Unternehmer vor einem weiteren Griff in die Taschen der Beschäftigten
2. Verbesserung von Verschreibegewohnheiten vor Leistungskürzungen 3. generelle Preissenkungen bei Medikamenten vor sozialen Einschnitten
4. Zweckbindung der Tabak- und Alkoholsteuer vor neuen Selbstbehalten

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