Lichtenberger fordert Maßnahmen gegen LKW-Rekordzuwachs Grüne: Schwache des Transitvertrags wird jetzt offensichtlich

Wien (OTS) "Der neuerliche Rekordzuwachs von 12% im ersten Quartal 2000 ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Tiroler Autobahnanrainer", kommentiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, die heute bekannt gewordenen Zahlen. "12% mehr Lkw bedeutet schließlich 12% mehr Abgase und Lärm, und das von den ohnehin schon in den letzten Jahren eklatant angewachsenen Werten aus." "Der Verkehrsminister und die Tiroler Landesregierung müssen nun besonders im Bereich der Kontrolle des Schwerverkehrs endlich Maßnahmen setzen", fordert Lichtenberger.

Der enorme Zuwachs bei den Lkw-Zahlen mache auch deutlich, wie bedeutsam die Verhandlungen des Transitausschusses Anfang Mai sein werden. "Wenn es nicht gelingt, eine beträchtliche Reduktion der Ökopunkte im zweiten Halbjahr 2000 und auch im Jahr 2001 zustandezubringen, ist das eine Einladung an die europäische Verkehrs-lobby, den Brenner noch stärker als bisher als Route im Nord-Süd-Transit zu benutzen", befürchtet Lichtenberger. Vor allem dann, wenn es nicht gelingt, rechtzeitig einen Ausgleich für die Senkung der Brennermaut durch die verlorene Mautklage zu erreichen.

Problematisch sieht Lichtenberger auch die Tatsache, daß nunmehr das Land Tirol die Leistungsfähigkeit der Autobahn an ihre Grenze kommen sieht. "Dies könnte nämlich zum Anlaß genommen werden, die Bevölkerung auf einen weiteren Ausbau der Autobahn mit zusätzlichen Fahrspuren vorzubereiten", befürchtet Lichtenberger. "Das wäre aber die völlig verkehrte Politik, denn zusätzliche Spuren ziehen nur noch mehr Verkehr an", so Lichtenberger abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB