ARBÖ-Verkehrsmelder: So kommen sie sicher und staufrei ins Osterwochenende

Staus auf den Transitstrecken werden in zwei Wellen erwartet

Wien (ARBÖ) - Ein heisses, verlängertes Wochenende steht zum Osterfest ins Haus. Viele Kurzurlauber werden das lange Wochenende nützen, um einen Ausflug zu machen. Hauptreisetage werden, laut ARBÖ-Informationsdienst, vor allem der Karfreitag und der Ostermontag sein.

Generell wird die Verkehrslage nicht viel besser sein, als letztes Wochenende. Auch die Exekutive ist gerüstet. Nach der traurigen Unfallbilanz zu Beginn der Osterferien, ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Der ARBÖ appelliert daher an die Eigenverantwortung aller Kraftfahrer, vorsichtig und rücksichtsvoll zu fahren.

Verkehrsbehinderungen auf Nord-Süd Verbindungen

Auch mit verstärkten Verkehrsflüssen aus den benachbarten Ländern, wie zB Deutschland, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Italien ist auf Grund des längeren Wochenendes zu erwarten. Stauungen im Grenzgebiet sind daher vorprogammiert. An den Grenzen hat sich das Zollpersonal bereits auf den zu erwartenden Ansturm eingestellt.

Des weiteren erwartet der ARBÖ-Informationsdienst, vor allem auf den Nord-Süd Verbindungen im Westen Österreichs, umfangreiche Verkehrsbehinderungen. In Vorarlberg werden vor allem auf der A14, Rheintalautobahn, vor den Tunnelportalen, Stauungen und Blockabfertigung zu erwarten sein.

Tirols Autofahrer werden sich auf der A12, Inntalautobahn, im Bereich Kufstein-Kiefersfelden, sowie Knoten Innsbruck, mit längeren Verzögerungen anfreunden müssen. Auch die Fernpaß-Strecke erweist sich immer wieder als klassische Staustrecke. Durch die teilweise ausgezeichneten Pistenverhältnisse der noch geöffneten Schigebiete, erwarten sich die ARBÖ-Verkehrsexperten auch einen Ansturm auf die Zufahrtsstrecken.

In Salzburg wird vor allem auf der A10, in den Baustellenbereichen und vor dem Katschberg- und dem Tauerntunnel, mit Stauungen zu rechnen sein. Auch am kleinen deutschen Eck werden Verkehrsbehinderungen durch Überlastung erwartet.

Im Osten Österreichs werden vor allem die Baustellenbereiche auf der A2, Südautobahn, bei Graz und knapp vor Wien, beim Knoten Guntramsdorf, für Autokolonnen sorgen.

Tipps für die sichere und sparsame Fahrt * Der ARBÖ appelliert an die Autofahrer, ganz besonders auf ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vordermann zu achten. * Ohne Sicherheitsgurt und Kinderrückhaltesystem unterwegs zu sein, ist sträflicher Leichtsinn. Verwenden Sie daher unbedingt die Sicherheitsgurte und die Kinderrückhaltesysteme, und planen Sie mit Ihren Kinder Fahrtpausen ein. * Rechts fahren: Benutzen Sie auf den Autobahnen die rechte Spur. Sie vermeiden damit Probleme für den nachfolgenden Verkehr und geben Rechtsüberholern keine Chance. * Zeichen geben: Nutzen Sie die erlaubten Signaleinrichtungen Ihres Fahrzeuges. Geben Sie Blinkzeichen immer dann, wenn es erforderlich ist. * Auslandsreisende nicht auf das "A-Pickerl" vergessen, sonst drohen Strafen bis zu ATS 30.000,- / EUR 2.180,19. * Durch vorausschauende und ökonomische Fahrweise kann auch der Spritverbrauch reduziert werden, dies bedeutet weniger Schadstoffe, geringere Umweltbelastung und hilft Geld sparen. * Vermeiden sie vor allem starkes Beschleunigen und Bremsen sowie ein Fahren mit hohen Drehzahlen. Eine hochtourige 'sportliche' Fahrweise verursacht einen Mehrverbrauch von bis zu drei Liter pro 100 Kilometer.

Vor der Fahrt in das Wochenende empfehlen die ARBÖ-Experten, sich über das aktuelle Verkehrsgeschehen und die neuesten Spritpreise einen Überblick zu verschaffen. Die günstigsten Tankmöglichkeiten können auf der ORF-Teletextseite 433, aktuelle Verkehrsinformationen auf Seite 431 und 432 oder über die ARBÖ-Homepage www.arboe.at im Internet abgerufen werden.

Der ARBÖ ist für die Kraftfahrer rund um die Uhr, bei Tag und bei Nacht, auch unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17 zu erreichen.

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ARBÖ-Informationsdienst, Matthias Eigl

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