NÖ fördert Biomasse-Fernwärmeversorgung für Dukovany

Zusammenarbeit im Sinne der Anti-Atom-Politik des Landes

St.Pölten (NLK) - Als "wichtige grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich erneuerbarer Energieträger im Sinne der Anti-Atom-Politik des Landes" bezeichnet Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka den Besuch von Niederösterreichs Anti-Atom-Koordinator Dipl.Ing. Friedrich Rauter in Dukovany. Rauter hatte kürzlich mit einer Delegation von Vertretern der NÖ Landesregierung dem Bürgermeister von Dukovany, Vitezslav Jonas, eine Studie über eine Biomasse-Fernwärmeversorgung auf Stroh-Basis in der Gemeinde Dukovany überreicht.

"Die in Levice begonnenen Bemühungen, alternativen Energieformen in den Nachbarländern zum Durchbruch zu verhelfen, werden durch unser Engagement in Dukovany noch verstärkt und intensiviert. Die Studie wurde im Sinne der Anti-Atom-Politik des Landes erarbeitet und soll die Nutzung erneuerbarer Energie und den Ersatz der Elektroheizungen in der Tschechischen Republik unterstützen. Finanziert wurde die Studie vom Land Niederösterreich", so Sobotka.

Die in der Studie ermittelte Leistung der Fernwärmeanlage beträgt ca. 3500 kW auf der Basis von für die Wärmeerzeugung eingesetztem Stroh, für das in der Region ein erhebliches Potential vorhanden ist. Bürgermeister Jonas will mit dieser Idee einen Kontrapunkt zum Kernkraftwerk setzen und der Gemeinde zu einer möglichen Gasversorgung eine Alternative mit erneuerbarer Energie bieten.

Bei der Präsentation wurde dargestellt, dass sich das Projekt grundsätzlich wirtschaftlich verwirklichen lässt, wenn die Akzeptanz der Gemeindebevölkerung für den Anschluss an die Fernwärme gewährleistet ist. Bürgermeister Jonas hofft, das Projekt auf Basis der Studie in absehbarer Zeit verwirklichen zu können.

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