1999 erhielten 13.600 NÖ Familien Wohnzuschüsse

Prokop: Soziale Treffsicherheit gewährleistet

St.Pölten (NLK) - 1999 erhielten 13.600 niederösterreichische Familien entweder Wohnbeihilfe oder die Superförderung. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um sieben Prozent. Wohnbeihilfe und Superförderung sind Wohn-Zuschüsse für einkommensschwächere Familien. Die Einkommensgrenzen für diese Zuschüsse wurden mit 1. April 1999 um 10 Prozent erhöht. Die Superförderung ist für geförderte Wohnungen und Eigenheime möglich, bei denen die Förderung nach dem Modell 1993 bewilligt wurde. Sie wird nach Höhe des Gehaltes und nach der im Haushalt lebenden Personen berechnet. Wahlweise sind entweder die Superförderung oder die Wohnbeihilfe (gilt fix für Förderungen vor 1993) die bessere Fördervariante. Die Ausgaben des Landes für die Wohnbeihilfe und die Superförderung betrugen im Vorjahr 306 Millionen Schilling, das sind um 33 Prozent mehr als 1998. Heuer rechnet man damit, dass ungefähr 14.500 Familien unterstützt werden. Die Landesförderung wird dafür auf 350 Millionen Schilling erhöht.

"Die Zahl der geförderten Familien beweist, wie notwendig diese Förderungen sind. Auch die soziale Treffsicherheit ist gewährleistet, sodass die Förderungen weiter bestehen bleiben", betonte heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Um die Familien noch mehr zu entlasten, habe das Land seit Beginn des Jahres die Familienhilfe um 500 Schilling pro Monat auf maximal 4.000 Schilling erhöht. Für die Revitalisierung von alten Bausubstanzen habe man zudem die Ortskernförderung eingeführt.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2172

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK