88.6 Der Musiksender exklusiv - Bundeskanzler Schüssel will Maßnahmen gegen Härtefälle bei Frühpensionierungen von Frauen

Kindererziehungszeiten sollen angerechnet werden

Wien (OTS) - Kindererziehungszeiten sollen rückwirkend in den Pensionsanspruch eingerechnet werden, das will Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Bisher wollte die Regierung nur die Karenzzeiten ab dem Jahr 2002 als pensionsbegründend werten.

"Das würde aber noch nichts helfen für jemanden der in der Mitte seines Lebens steht, und das quasi rückwirkend braucht. Und da haben wir uns überlegt, wenn eine Frau schon in absehbarer Zeit in Pension geht, und damit von der Anhebung des Pensionsantrittsalters möglicherweise relativ hart getroffen werden könnte, dass wir hier rückwirkend einen Teil der Kindererziehungszeiten, wir denken dann an insgesamt bis zu vier Jahre pensionsbegründend machen", so Schüssel im Interview mit 88.6 Infochef Claus Hörr in der Sendung "Kmiecik am Morgen".

Schüssel will die Details dazu in etwa einem Monat präsentieren. Die Regelung soll Frauen zugute kommen, die knapp vor Antritt des Frühpensionsalters stehen.

Ein Hinweis für alle Kunden des 88.6 und APA Audiodienstes L!VE Nachrichten: Sie erhalten in den kommenden Minuten kostenfrei das entsprechende Audio Material über die APA Audioplattform.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

88.6 Der Musiksender
Rüdiger Landgraf
Unterhaltungschef
Tel: (01) 36088 - 120

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS