Hartinger: Vermisse Ordnungsruf der Arbeiterkammer an Krankenkasse

SP-Landesrat Dörflinger betreibt Kindesweglegung

Wien, 2000-04-19 (fpd) - Das Gesundheitswesen des Landes Steiermark habe - unter Federführung des Gesundheitsreferenten SP-Landesrat Günter Dörflinger - traurige Berühmtheit erlangt, kritisierte heute die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Abg. Mag. Beate Hartinger in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck in Graz.****

"Die belegten Vorwürfe reichen vom Bruch des Landessanitätsgesetzes bis zu den massiven Mißständen in den Landeskrankenanstalten. Dem SP-Landesrat Dörflinger wird hoffentlich bewußt sein, daß diese Tatsachen - die mittlerweile wöchentlich durch kritische Medien veröffentlicht werden - das Resultat jahrelanger Kindesweglegung des Gesundheitsressorts durch ihn selbst sind", so Hartinger.

Zur Vertragsauflösung zwischen der steirischen Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer forderte die freiheitliche Gesundheitspolitikerin die Rückkehr der beiden Vertragspartner an den Verhandlungstisch. Hauptverbandspräsident Hans Sallmutter sowie Präsident Dr. Otto Pjeta von der österreichischen Ärztekammer seien dabei aufgefordert, zwischen den Streitparteien zu vermitteln.

Verwundert zeigte sich die freiheitliche Abgeordnete auch über die Untätigkeit der steirischen Arbeiterkammer. Durch die Vertragsauflösung seien vor allem steirische Arbeitnehmer und Angestellte betroffen. "Von den sozialistischen Funktionären der Arbeiterkammer erwarte ich mir - falls sie es mit den steirischen Patienten wirklich ernst meinen - einen Ordnungsruf für die Genossen in der Gebietskrankenkasse. Es wird doch selbst der Arbeiterkammer einleuchten, daß es hier um die Sicherheit der steirischen Patienten geht. Statt unzählige Millionen Schilling in die Wahlkampfpropaganda zu stecken, sollten die selbstherrlichen Herren der Arbeiterkammer das medizinische Wohl der steirischen Arbeitnehmer sichern", so Hartinger abschließend. (Schluß)

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