Wiener VP startet neue Offensive zur Rettung des Schönbrunner Bades

Wien (ÖVP-Klub) Eine neue Offensive zum Erhalt des Traditionsbades im Schloßgarten von Schönbrunn starten der Hietzinger Bezirksvorster DI Heinz GERSTBACH und der Meidlinger VP-Bezirksparteiobmann LAbg. Franz KARL. "Es wäre eine Schande für den Bezirk und für diese Stadt, wenn dieses wunderschöne Traditionsbad tatsächlich stirbt", erklärt GERSTBACH die Motive der Rettungsaktion. "Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten dieses Bad zu retten, wenn alle Beteiligten sich engagieren und an einem Strang ziehen"" ergänzt VP-Gemeinderat Franz KARL.

Mittlerweile sind schon zahlreiche Unterschriftenaktionen im Gange. Tausende Wienerinnen und Wiener haben sich durch ihre Unterschrift für die Erhaltung des Bades ausgesprochen. "Wir sind zuversichtlich, daß wir schon bald einen runden Tisch aller Beteiligten zustande bringen, auch dort werden wir unsere Lösungsvorschläge vorlegen und kämpfen, daß das Bad auch weitergeführt wird", erklärt KARL. Beide Politiker forderten einen Gipfel zwischen Wirtschaftsminister Bartenstein, Finanzminister Grasser, Bürgermeister Häupl, Schönbrunn-Direktor Sattlecker und den Bezirkschefs Gerstbach und Hezucky. "Alle Zuständigen sind hier in die Verantwortung zu nehmen", stellen die beiden Bezirkspolitiker klar.

KARL berichtete auch von den bisherigen Versuchen das Schönbrunner Bad zu retten. Schon im Juli 1999 habe es einen Brief der Schönbrunner Geschäftsleitung an Bürgermeister Häupl mit der Bitte um Hilfe gegeben. Bis dato sei darauf keinerlei Reaktion eingetroffen. "Das Interesse des Bürgermeisters an dieser Sache war offensichtlich bis heute sehr gering", stellte GERSTBACH fest. Ebenso habe das Finanzministerium unter dem damaligen Minister Edlinger keinerlei Anstalten gemacht die Bitten der Schloßverwaltung ernst zu nehmen. "Es gab den Vorschlag, daß der Staat 2 Jahre lang auf den Fruchtgenuß verzichtet, damit Kapital geschaffen wird, um das Bad zu sanieren", berichtet KARL. Dieser Vorschlag sei damals von Edlinger abgelehnt worden.

"Die Schloßverwaltung ist auch weiterhin bereit zu investieren, aber eben nur, wenn die Stadt und der Bund auch einen Beitrag leisten." KARL und GERSTBACH können sich eine ähnlich Lösung vorstellen, wie sie schon einmal zur Debatte stand. Der Finanzminister soll eine Zeitlang auf die Einnahmen verzichten, damit Mittel für die Sanierung aufgetrieben werden können. Insgesamt handelt es sich um einen Gesamt-Sanierungsaufwand von rund 20 Millionen Schilling. "Die Stadt könnte hier auch in Form von günstigeren Kanal- und Energiegebühren unterstützend eingreifen", so KARL. Andere Möglichkeiten zur Einnahme neuer Gelder sehen GERSTBACH und KARL in der Aufstellung von gebührenpflichtigen Kästchen für Jogger im Schloßbad oder die Nutzung des Schönbrunner Bades für Abendveranstaltungen wie etwa Clubbings.

"Wenn sich alle Beteiligten mehr als in den letzten Wochen engagieren, dann wird der Erhalt dieses bei der Bevölkerung so beliebten Bades mit Sicherheit kein Problem sein", schlossen die beiden Bezirkspolitiker, die bei dieser Gelegenheit auch auf die tausenden Unterstützungsunterschriften aus der Bevölkerung hinwiesen.***

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