Multikulturelles Afrikafest in der Stadthalle

Join the dialogue - Africult Dialogprogramm ab 25. April - 29. und 30. April Afrika-Festival

Wien, (OTS) African Cultural Promotion veranstaltet gemeinsam mit "kulturen in bewegung/vidc" vom 25.-30 April 2000 das afrikanische Kulturfestival afriCult. Unterstützt wird dieses multikulturelle Event unter anderem von der Stadt Wien, dem Wiener Integrationsfonds, dem ÖGB, der Bank Austria, dem Standard, Ö3 und zahlreichen anderen öffentlichen Institutionen sowie privaten Unternehmen. Wie bereits in den beiden Vorjahren wird es auch
heuer wieder durch ein vielfältiges und attraktives Kulturprogramm den Frühling in Wien bereichern. Als Höhepunkt findet am 29. Und 30.April eine Festivalveranstaltung in der Stadthalle (Halle A,E) statt, in deren Rahmen Ausstellungen, ein Markt, Kinderworkshops, eine afrikanische Modenschau, ein afrikanisches Buffet sowie viel Musik, Tanz und Theater aus den verschiedensten Regionen Afrikas geboten werden. Eröffnet wird das Afrikafestival in der Stadthalle am Samstag, dem 29. April um 14.45 Uhr vom Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds Hannes Seitner.****

Africult im Dialog - ein Forum für Strategien gegen Rassismus

Erstmals soll heuer in insgesamt sieben viertägigen Dialogveranstaltungen und Workshops (25.-28.April) zu den Themen Arbeit, Wohnen, Gender und Politik, die Kommunikation mit in Österreich lebenden AfrikanerInnen gesucht und verbessert werden. In "best practice" - Workshops werden spannende antirassistische Modelle aus Europa präsentiert und Perspektiven für ein nicht-rassistisches offenes Miteinader entwickelt.

o So findet etwa am 25. April 2000 im ÖGB - Bildungszentrum

Strudelhof,9.,Strudelhofgasse 10, von 19 bis 21 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema " Afrikanische ArbeitnehmerInnen in Österreich - zwischen Beschäftigungspolitik und Ausgrenzung" statt.
o Am 26. April steht in der VHS Ottakring, 16., Ludo-Hartmannplatz

von 19 bis 21 Uhr eine in Kooperation mit dem Wiener Integrationsfonds veranstaltete Podiumsdiskussion zum Thema "Was heißt Zusammenleben? Wohnpolitik und Rassismus in Nachbarschaften" auf dem Programm.
o Ein weiteres Thema dieser Dialoggespräche ist die spezifische

Situation von Frauen afrikanischer Herkunft in Österreich. Unterem anderem wird am 27. April von 19 bis 21 Uhr im ega,6., Windmühlgasse 26 zum Thema "All equal? Rassismus und Sexismus" diskutiert.
o Am 28. April findet schließlich in Zusammenarbeit mit dem

Standard von 19 bis 21 Uhr im Palais Trautmannsdorf,
1., Herrengasse 19-21, eine Diskussion mit ParlamentarierInnen
zum Thema "Politik und Menschen - ein Jahr nach Marcus Omofuma" statt.

Africult - den positiven Seiten Afrikas Ausdruck verleihen

Eine der wesentlichsten Zielsetzungen von afriCult ist es,
das negative Bild, das eine Mehrheit von ÖsterreicherInnen über die im Land lebenden Afrikanerinnen und Menschen afrikanischer Herkunft hat, zu entkräften. Dazu zählt gerade auch die verbreitete Meinung, Schwarze wären vor allem der Drogenszene zuzuordnen. Menschen werden dadurch aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes automatisch zu Kriminellen abgestempelt. Dabei geraten die diversen Bereiche, in denen die Mehrzahl der AfrikanerInnen in Österreich tätig sind, in den Hintergrund.

Die afrikanischen Länder werden von vielen Menschen noch
immer vereinheitlicht. Dadurch steht Afrika heute für politische Krisen, Hungersnöte, Kriege, fehlgelaufene Entwicklungen und als Kontinent ohne Geschichte. AfriCult setzt sich daher auch zum
Ziel, dieser Vereinheitlichung entgegenzutreten und den positiven Seiten Afrikas Ausdruck zu verleihen.

Das Festival will daher auch dieses Jahr wieder mit hochqualitativen Veranstaltungen und vor allem mit viel großartige Kunst und Kultur aus Afrika beeindrucken.

Weitere Informationen zu "africult 2000", zum umfassenden Kultur - und Dialogprogramm, gibt es unter 713 35 94-0 oder www.africult.com/. (Schluss) gph

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Wiener Integrationsfonds
Gabriele Philipp
Tel.: 4000/81 547
e-mail: g.philipp@wif.wien.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK