Sacher/Rupp/Thumpser: Bahnausbau Krems-St. Pölten-Lilienfeld muss endlich in Angriff genommen werden

Sinnlose Überlegungen über neue Trassenvarianten müssen ein Ende haben

St. Pölten, (SPI) - "Der Ausbau der bestehenden Bahnstrecke Krems-Herzogenburg-St. Pölten und über die Landeshauptstadt St. Pölten hinaus bis Lilienfeld muss endlich in Angriff genommen werden. Es gibt dazu keine Alternative, weder in wirtschaftlicher, technischer noch in terminlicher Hinsicht. Die Elektrifizierung der bestehenden Strecke, die Erneuerung der Sicherheitstechnik und die Attraktivierung der Bahnhöfe sind sowohl bei der ÖBB-Spitze, als auch bei den Landesverkehrsplanern unbestritten. Was derzeit einfach fehlt, ist eine definitive Ausbauplanung und damit der Start der notwendigen Bauarbeiten. Weitere Verzögerungen können sich die Bezirke im Krems, St. Pölten und Lilienfeld im NÖ-Zentralraum einfach nicht mehr leisten", fordern die SP-Mandatare der oben genannten Bezirke, Klubobmann LAbg. Ewald Sacher, Herzogenburgs Bürgermeister LAbg. Anton Rupp und Traisens Bürgermeister Bundesrat Herbert Thumpser die Inangriffnahme der notwendigen Arbeiten.****

KO LAbg. Ewald Sacher, Bgm. LAbg. Anton Rupp und BR Herbert Thumpser setzen sich bereits seit Jahren für diesen Ausbau der Zentralraumachse Krems-St. Pölten-Lilienfeld zu einer modernen und leistungsfähigen Eisenbahnstrecke ein. Bgm. LAbg. Rupp fordert zudem die Neulage eines zweiten Streckengleises zwischen St. Pölten und Herzogenburg. "Das Verkehrsaufkommen spricht schon seit Jahren für diese Maßnahme, die bestehende Strecke stößt bereits an ihre Leistungsfähigkeit", so Rupp. Gegenteiliger Meinung sind immer wieder die ÖVP-Vertreter der Bezirke, die sich für eine Neutrassierung über Traismauer und eine derzeit noch nicht existierende Donaubrücke ausgesprochen haben. Dieser Variante erteilte zuletzt ÖBB-Generaldirektor Dr. Draxler eine Abfuhr. Draxler: "Kosten von 3,5 Milliarden Schilling stünden auch auf jahrzehntelange Sicht in keinem Verhältnis zum verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Effekt”.

"Der Schnellbahnausbau der bestehenden Strecke im NÖ Zentralraum hingegen ist mit einem Rahmen von rund 350 Millionen Schilling nicht nur zeitlich, sondern auch technisch und wirtschaftlich die effizienteste Lösung. Die technischen Verbesserungen, wie z.B. gesicherte Übergänge, sollen auch eine deutliche Verbesserung für die Anrainer bringen, die jetzt über ständige Belastungen durch Lärm, Pfeifsignale u.ä. klagen", so die drei Mandatare. "Wichtig ist uns, dass ein Schlussstrich unter eine sinnlose Debatte über eine utopische neue Streckenführung gezogen wird und so rasch wie möglich mit dem Ausbau zu einer modernen und attraktiven Nahverbindung im NÖ Zentralraum begonnen wird”, unterstreichen die drei Landtagsabgeordneten ihre Forderung.
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